Sachsen ist ein Gründerland

monitor Selbstständigkeit als Haupterwerb im Ländervergleich

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Foto: Harry Härtel

Region. Im Freistaat haben im vergangenen Jahr mehr als 14.600 Sachsen als Haupterwerb den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit gewagt. Insbesondere in den Bereichen Hightech, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie in wissensintensiven Dienstleistungen konnte Sachsen in den letzten Jahren einen Zuwachs verzeichnen.

"Sachsens Gründerszene entwickelt sich positiv und sehr dynamisch, aber meist noch im Verborgenen", sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig zur Gründerwoche Deutschland im Rahmen der 2. Digitalisierungskonferenz in Leipzig. Zwar sei die Zahl der Unternehmensgründungen aufgrund der aktuell sehr guten Arbeitsmarktlage rückläufig.

Im Ländervergleich konnte sich der Freistaat im vergangenen Jahr bei der Gründungsquote aber gleich um fünf Plätze verbessern. Im Drei-Jahres-Durchschnitt von 2014 bis 2016 kommen mittlerweile 147 Gründer auf 10.000 erwerbsfähige Sachsen. Das ist der höchste Wert aller Neuen Bundesländer.



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