Sachsen ist Handwerksland Nummer 1

Wirtschaft Jeder Fünfte arbeitet hier im Handwerk

Region. 

Region. Sachsen ist Handwerksland Nummer eins in Deutschland - das ergab die Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 2015 waren von 1,53 Millionen Beschäftigten in Sachsen etwa 218.000 im Handwerk tätig. Dies macht einen Anteil von 14,3 Prozent aus und damit den Spitzenplatz noch vor Sachsen-Anhalt (14,1 Prozent) und Brandenburg (13,8 Prozent).

Der höchste Handwerkeranteil ist dabei im Gebiet Chemnitz lokalisiert. Hier hat fast jeder fünfte Berufstätige einen Handwerksjob (17,6 Prozent). Dicht dahinter kommen die Region Erzgebirge mit 16,6 Prozent und der Landkreis Bautzen mit 16,2 Prozent. Besonders Kraftfahrzeugtechniker, Gebäudereiniger, Elektrotechniker, Maurer und Betonbauer sind hier vertreten.

Lukrative Aussichten für junge Menschen

"Das Handwerk bietet vor allem für junge Menschen viele Vorteile. Im Handwerk lernen viele Azubis sehr praktisch, teamorientiert und kreativ. Außerdem sieht man jeden Tag, was man geschafft hat. Gesellen können über Weiterqualifizierungen den Meisterabschluss erwerben und sogar einen eigenen Betrieb übernehmen.

Die Aussichten für Nachwuchs- und Fachkräfte sind also glänzend. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung auch für das Handwerk neue Chancen und macht die Berufe noch attraktiver. Sicher wird in vielen Gewerken körperlich gearbeitet. Digitalisierung sowie neue Technologien und Maschinen bringen künftig aber Erleichterungen", sagt Klaus Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit abschließend dazu.