Sachsens Feuerwehren bekommen 19 Millionen Euro mehr als 2017

Förderung Investitionsvorhaben im "Zukunftspakt Sachsen"

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Foto: GoodLifeStudio/iStockphoto

Dresden. Feuerwehren bekommen in diesem Jahr 19 Millionen Euro mehr Zuwendungen vom Freistaat als 2017. Das teilte das sächsische Innenministerium mit. "Damit erhöhen sich die Gesamtausgaben für den Brandschutz in diesem Jahr auf insgesamt 40 Millionen Euro", so Innenminister Roland Wöller heute in Dresden. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat einer entsprechenden Aufstockung der Mittel bereits zugestimmt.

200 Millionen Euro sind für die nächsten fünf Jahre geplant

Im Rahmen des "Zukunftspaktes Sachsen" sollen die Kommunen bis 2022 mit insgesamt 200 Millionen Euro Investitionsmitteln in den Brandschutz unterstützt werden. Von den Landkreisen und der Landesdirektion Sachsen werden die Mittel nach einem bewährten Schlüssel nach der geltenden Richtlinie "Feuerwehrförderung" verteilt. Fördermittel in Höhe von bereits über 126 Millionen Euro hat der Freistaat insgesamt in den vergangenen sechs Jahren für den Brandschutz bereitgestellt.

Innenminister Wöller sagte zur Förderung: "Die Feuerwehren sind eine tragende Säule der Sicherheitsarchitektur im Freistaat Sachsen. Eine gute technische und personelle Ausstattung ist die Grundlage dafür." Deshalb wolle man auch in Zukunft an dieser starken Förderung festhalten und sie weiter ausbauen.