Sachsens Hochschulen bekommen sieben Milliarden Euro

Bis 2032 Die Mittel verschaffen den Hochschulen im Freistaat Planungssicherheit für die kommenden acht Jahre. Auch für besondere Aufgaben ist Geld vorgesehen.

Sachsens Hochschulen bekommen sieben Milliarden Euro als finanzielle Grundausstattung für die Jahre 2025 bis 2032. Die entsprechende Zuschussvereinbarung wurde am Mittwoch mit den Unterschriften von Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Finanzminister Hartmut Vorjohann und der Rektorinnen und Rektoren der 14 staatlichen Hochschulen im Freistatt abgeschlossen, wie die Staatskanzlei mitteilte.

"Mit der Zuschussvereinbarung schaffen wir die Grundlage, dass unsere Universitäten und Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter erfolgreich sein können", sagte Kretschmer. Die sächsische Wissenschaft sei das Fundament für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie die wirtschaftliche Stärke und die Attraktivität des Freistaats. Klaus-Dieter Barbknecht, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz, dankte der Landesregierung für die Planungssicherheit, die die Vereinbarung den Hochschulen gebe.

Enthalten sind darin neben den Tarif- und Besoldungserhöhungen auch Mittel für besondere Aufgaben, etwa den Kampf gegen den Fachkräftemangel, Digitalisierung in Lehre und Verwaltung, nachhaltige Campusentwicklung und Technologietransfer. Sie wachsen über die Laufzeit hinweg von 5 Millionen in 2025 bis jährlich 30 Millionen in 2028 bis 2032.

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