Sachsens Jugend debattiert in Berlin

Politik Bundesfinale "Jugend debattiert" findet am 17.6. statt

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Der Bundeswettbewerb "Jugend debattiert" findet am 17.6. in Berlin statt. (Foto: Jugend debattiert)

Sachsen. Sollen Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden? Über dieses und noch einige Themen mehr werden Jugendliche der Klassenstufen acht bis dreizehn am 17. Juni in Berlin debattiert, wenn es heißt "Bundesfinale - Jugend debattiert".

Sachsen Sieger kommen aus Chemnitz und Löbau

Am 6. April kürte auch Sachsen beim Landesfinale seine Teilnehmer für Berlin. Jonas Riedel vom Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium aus Chemnitz setzte sich im Sächsischen Landtag für die Jahrgangsstufen Klasse acht bis zehn durch. Bei den höheren Klassen überzeugte Pascal Walther vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau. Die beiden Sieger vertreten gemeinsam mit den Zweitplatzierten im Juni Sachsen beim Bundeswettbewerb in Berlin.

Ablauf der Debatten

Rund 3.300 Schüler von 34 Schulen aus Sachsen haben im Rahmen einer Unterrichtsreihe und Arbeitsgemeinschaften teilgenommen. Vor dem Landesfinale fanden Wettbewerbe auf Schul- und Regionalebene statt und nun steht das Bundesfinale vor der Tür.

Jeder Teilnehmer hat zu Beginn zwei Minuten Redezeit zu seinem Thema, um seine Position darzulegen. Danach wird zwölf Minuten lang diskutiert und am Ende hat jeder noch eine Minute Zeit ein Schlusswort anzubringen. Dabei kann sich die Ausgangsposition auch verändert haben. Die Jury bewertet dann Sachkenntnisse, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Rede-Talente der Zukunft

Kultusministerin Brunhild Kurth erklärt: "Debattieren heißt, sich zu strittigen Fragen eine fundierte Meinung zu bilden, persönliche Standpunkte überzeugend zu vertreten, zuhören zu können und andere Meinungen zu respektieren. Gerade die heutige Zeit macht uns einmal mehr deutlich, dass eine sachliche Kommunikation bei Meinungsverschieden unabdingbar ist".

"Jugend debattiert" ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz sowie den Kultusministerien und Landtagen der Länder, das seit 2001 besteht.