Sächsische Meister-Classic 2026: Oldtimer-Rallye führt durch Erzgebirge und Vogtland

Glänzender Chrom, historische Motoren und zirka 85 Teams aus Deutschland, den USA und Slowenien: Anfang Juni wird Sachsens Süden wieder zur Bühne für eine rollende Zeitreise.

Sachsen

Wenn Anfang Juni historische Motoren erklingen und sich glänzende Karosserien durch die Landschaft schlängeln, dürfte es entlang der Strecke wieder voll werden. Tausende Zuschauer werden erwartet, wenn die Sächsische Meister-Classic in ihre sechste Auflage startet.

Vom 5. bis 7. Juni 2026 lädt die Kfz-Innung Sachsen West Chemnitz erneut zu der Oldtimerveranstaltung ein. Unter dem Motto „Motoren. Menschen. Leidenschaft.“ geht es auf eine besondere Reise durch die Welt historischer Automobile.

Sechste Auflage für die Oldtimer-Rallye

Was vor einigen Jahren mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus begann, hat sich laut Veranstalter längst zu einer festen Größe im Oldtimerkalender entwickelt. Die Sächsische Meister-Classic verbindet automobile Geschichte, touristische Höhepunkte und die Begeisterung für das Kfz-Handwerk.

Auch in diesem Jahr soll die Veranstaltung wieder zahlreiche Oldtimerfreunde, Familien und Technikbegeisterte an die Strecke locken.

Zirka 85 Teams werden erwartet

Für die sechste Ausgabe werden zirka 85 Teams aus ganz Deutschland sowie Gäste aus den USA und Slowenien erwartet. Das Feld reicht von eleganten Fahrzeugen der 1930er Jahre bis hin zu Klassikern und Sportwagen der 1980er Jahre.

Damit dürfte die Rallye für viele Zuschauer erneut zu einer rollenden Zeitreise durch die Automobilgeschichte werden.

Diese Fahrzeuge gehen an den Start

Zu den angekündigten Fahrzeugen zählen unter anderem ein Veritas RS sowie historische BMW, DKW und EMW. Dazu kommen bekannte Modelle und Ikonen wie das Maserati Mistral Coupé, der Tatra 603 sowie zahlreiche Fahrzeuge von Porsche, Ferrari, Mercedes, Audi und Ford.

Gerade diese Mischung aus seltenen Autos und bekannten Klassikern macht den Reiz der Veranstaltung aus.

Eibenstock ist das Basislager

Ausgangspunkt und Basislager der diesjährigen Meister-Classic ist das Hotel am Bühl in Eibenstock. Dort bereiten sich die Teams bereits am Freitag auf die bevorstehenden Wertungsprüfungen vor.

Geplant ist zunächst ein Fahrertraining, bevor es am Wochenende auf die Strecke geht.

Die Route am Samstag durchs Erzgebirge und Vogtland

Am Samstag führt die mehr als 200 Kilometer lange Strecke durch das Erzgebirge und Vogtland. Die Teilnehmer fahren über Morgenröthe-Rautenkranz, Erlbach, Schöneck und Adorf.

Ein Höhepunkt der Etappe ist der Kurpark in Bad Elster. Dort ist die Mittagspause vorgesehen. Am Nachmittag geht es über Plauen, Weischlitz und Falkenstein zurück nach Eibenstock.

Finale am Sonntag in Jahnsdorf

Auch der Sonntag verspricht laut Veranstalter zahlreiche Höhepunkte. Die Route führt über Aue, Schwarzenberg, Crottendorf und Drebach.

Das große Finale steigt schließlich auf dem Verkehrslandeplatz Chemnitz Jahnsdorf.

Lehrlinge gehen mit eigenen Teams an den Start

Ein besonderes Zeichen setzt die Veranstaltung erneut für den handwerklichen Nachwuchs. Zwei Teams mit Lehrlingen gehen an den Start.

Damit versteht sich die Sächsische Meister-Classic nicht nur als Oldtimerveranstaltung. Sie will zugleich Botschafter für Technikbegeisterung, handwerkliches Können und automobiles Kulturgut sein.

Obermeister spricht von besonderer Atmosphäre

Obermeister Michael Schneider betont die Bedeutung der Menschen hinter der Rallye. „Die Meister-Classic lebt von den Menschen, von den Teilnehmern, den Helfern, den Sponsoren und natürlich von den vielen Zuschauern entlang der Strecke“, sagt er.

Und weiter: „Genau diese besondere Atmosphäre macht unsere Veranstaltung Jahr für Jahr so einzigartig.“

Veranstalter lädt Zuschauer an die Strecke ein

Die Kfz-Innung Sachsen West Chemnitz um Geschäftsführer Uwe Schmidt lädt Oldtimerfreunde, Familien und Technikbegeisterte dazu ein, die Teams entlang der Strecke zu begrüßen und automobile Geschichte hautnah zu erleben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Strecken und Zeitpläne gibt es unter „Sächsische Meister-Classic“.

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