Saisonauftakt des ADAC GT Masters

Motorsport Supersportwagen gastieren Anfang Oktober am Sachsenring

Lausitzring. 

Lausitzring. An diesem Wochenende startete auf dem Lausitzring im Süden Brandenburgs nun auch das ADAC GT Masters mit Verspätung, aber ohne Zuschauer in die Saison 2020. Vom 2. bis 4. Oktober wird die Liga der Supersportwagen auf dem Sachsenring Station machen. Wie Peter Weidinger, das Vorstandsmitglied für Sport des ADAC Sachsen, jüngst im Interview mit dem Motorsportmagazin TOP SPEED durchblicken ließ, wird dann das Fahrerlager für Fans höchstwahrscheinlich tabu sein, doch strickt man derzeit eifrig daran, Zuschauerplätze an der Strecke schaffen zu dürfen.

 

Die ersten Sieger wurden gekürt

 

Auf der auf 3,442 km kurzen (Auto-)Variante des Lausitzrings waren nur drei Klassen am Start. Neben dem der Serie ihren Namen gebenden ADAC GT Masters waren noch die Tourenwagenklasse ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4 im Programm. Auf dem Sachsenring werden die zweite Liga der Grand-Tourisme-Fahrzeuge, die ADAC GT4 Germany, sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland hinzukommen.

Das erste Rennen der ADAC GT Masters gewannen am Samstag der in Monaco lebende Münchner Maro Engel und sein Teamkollege Luca Stolz aus Brachbach in Rheinland-Pfalz. Das Duo des Teams Toksport WRT verwies in ihrem Mercedes-AMG GT3 Evo Michael Ammermüller/Christian Engelhardt (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R) und Christopher Haase/Max Hofer (Montaplast by Land Motorsport, Audi R8 LMS) auf die Plätze. Der von Startplatz zwei ins Rennen gegangene Dresdner Maximilian Paul und sein niederländischer Co-Fahrer Niels Langefeld (T3-HRT-Motorsport, Audi R8 LMS) beendeten das Rennen nach einem Ausritt in der Anfangsphase außerhalb der Punkte auf Rang zwölf.

Im zweiten Rennen tags darauf siegten die beiden Belgier Dries Vanthoor und Charles Weerts vom Team WRT, ebenfalls in einem Audi R8 LMS. Mit Rang zwei verteidigten Maro Engel und Luca Stolz ihre per Sieg am Vortag übernommene Tabellenführung. Dritte wurden Sven Müller und Robert Renauer vom Team Precote Herberth Motorsport in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. Maximilian Paul und Niels Langeveld fuhren nur vom 23. Startplatz los und konnten sich im Verlauf des einstündigen Rennens mit Fahrerwechsel um lediglich zwei Positionen verbessern.

 

Erster Saisonsieg für Dominik Fugel

 

Neben der ADAC Formel 4 mit nur elf Fahrzeugen, davon lediglich ein deutscher Pilot, war die Tourenwagenklasse ADAC TCR Germany mit von der Partie, die auf dem Lausitzring sogar erstmals am Start war. Sie absolvierte ihre beiden Rennen unüblich nur am Sonntag. Beim Sieg des Österreichers Nico Gruber am Vormittag wurden die Chemnitzer Brüder Dominik und Marcel Fugel Sechster bzw. Zehnter. Den zweiten Lauf konnte Dominik Fugel vom Team Profi Car Honda ADAC Sachsen sogar gewinnen. Marcel Fugel wurde Neunter.