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Saisonschluss des ADAC MX Masters in Fürstlich Drehna

MOTORSPORT Nur Maximilian Spies vertrat Sachsen auf dem Podest

Fürstlich Drehna. 

Fürstlich Drehna. Mit dem diesjährigen Motocross in Fürstlich Drehna im Süden Brandenburgs endete die diesjährige Saison des ADAC MX Masters. Beim achten und damit finalen Rennen wollten sich auch wieder einige Sachsen mit den besten deutschen sowie hochrarätigen internationalen Motocrossern messen.

So zum Beispiel in der gleich der Serie lautenden Top-Klasse ADAC MX Masters der Chemnitzer Justin Trache. Da der 20-jährige Nachwuchspilot im nächsten Jahr zu den "big boys" aufsteigen will, nutzte er den Lauf in Fürstlich Drehna, um in deren Klasse schon einmal hinein zu schnuppern. Allerdings war er mit einer Vorverletzung angereist, sodass sein Schnupperkurs spärlicher ausfiel als ihm lieb war. Trotz dass er in den Trainings mit den gefahrenen Runden etwas sparsam umging, musste er das erste wie auch das zweite Rennen vorzeitig aufgegeben. Zum dritten trat er gar nicht erst an.

Mit einem zweiten Platz im ersten Heat am Samstagnachmittag hatte der Bayer Max Nagl den Champion der letzten beiden Jahre, den Franzosen Jordi Tixier, vorzeitig entthront und seinerseits seinen dritten Masters-Titel (nach 2006 und 2008) gewonnen. Im zweiten Lauf am Sonntag hatte Max Nagl erneut gegenüber dem Ex-Weltmeister Jordi Tixier das Nachsehen, doch im letzten Rennen der Saison zeigte er mit einem souveränen Sieg, dass er verdient Meister geworden war.

Vize-Titel gewonnen - Heimsieg verpasst

Im ADAC MX Youngster Cup ging es für Maximilian Spies aus Ortrand darum, den Vize-Titel sicherzustellen, was er mit seinem Sieg im ersten Lauf, ebenfalls am Samstagnachmittag, vorzeitig erledigte. Doch der Clubfahrer des Gastgebenden MSC Fürstlich Drehna wollte sein Heimrennen unbedingt gewinnen. Nach seinem nächsten Sieg im zweiten Lauf sah auch alles danach aus, doch im dritten und entscheidenden kam er mit Regenwasser in der Rennbrille nicht über den siebenten Platz hinaus und musste sich in der Gesamtwertung des Wochenendes mit Rang zwei hinter Noah Ludwig aus Aschersleben begnügen.

Laurenz Falke aus Brandis bei Leipzig hatte ebenfalls viel Pech und kam nach Startunfällen zunächst nur auf die Plätze 24. und 26. Nur im dritten Lauf konnte er sein Leistungsvermögen mit Platz 13 einigermaßen aufzeigen.

Lukas Fiedler aus Meerane bzw. Waldsachsen belegte die Plätze, 28, 34 und 26.

Jimmy Opitz aus Werdau hatte sich nicht für die Hauptrennen qualifiziert.

Die Jüngsten Piloten des ADAC Junior Cup 85 bestritten wieder nur zwei Rennen. In denen kam Tim Engelmann aus Hainichen einmal als 24. und einmal als 31. ins Ziel.

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