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Schneechaos auf der Autobahn: 30 Kilometer Stau auf der A4

Wetter Verkehr steht stundenlang still

Sachsen. 

In der Nacht zum Montag kam durch starken Schneefalll der Verkehr auf der A4 nahezu komplett zum Erliegen. In Richtung Chemnitz stauten sich auch im Großraum Dresden die Autos auf einer Länge von fast 30 Kilometern. Am Brabschützer Berg, zwischen der Anschlussstelle Dresden-Altstadt und dem Autobahndreieck Dresden-West standen Fahrzeuge für mehrere Stunden.

Update der Polizeidirektion Dresden, Montag 8. Februar, 10.15 Uhr:

Glatte und verschneite Straßen haben in den vergangenen Stunden im Bereich der Polizeidirektion Dresden zu zahlreichen Unfällen geführt. Zudem sind einige Strecken nicht passierbar. Bis zum späten Vormittag registrierte die Polizei 37 Unfälle. Drei Menschen wurden dabei verletzt. Größtenteils handelte es sich aber um Blechschäden.

Querstehende Lastkraftwagen sorgten auf den Bundesautobahnen 4 und 17 seit den Nachtstunden für Sperrungen und Behinderungen. Schwerpunkt auf der A4 ist der Brabschützer Berg in Richtung Chemnitz. Die Autobahnpolizei wird dort vom Technischen Hilfswerk (THW) beim Freischleppen von LKW unterstützt. Auf der A17 wurden aus Richtung Prag kommend die Tunnel Coschütz und Altfanken vorübergehend gesperrt, damit sich der Verkehr nicht in den Tunneln staut. Hintergrund ist ein Stau auf der BAB 4, der auch auf die BAB 17 führt. Behinderungen durch Schnee und Eis gibt es derzeit auch auf Bundes-, Kreis- und Staatsstraßen der Region.

Ein aktueller Überblick ist auf der Homepage der Polizei Sachsen zu finden.

Vorsichtiges Fahren und entsprechende Bereifung sind unabdingbar

Hinweis: Die Polizei bittet Kraftfahrer bei dem derzeitigen Wetter vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Zudem ist bei winterlichen Straßenverhältnissen eine entsprechende Bereifung vorgeschrieben. Auch müssen Fahrzeuge vor dem Losfahren von Schnee und Eis befreit werden.