Schockanruf in Kamenz: Betrüger fordern 180.000 Euro für angebliche Therapie

Am Donnerstagvormittag in Kamenz flog ein Schockanruf in Hennersdorf auf: Mit der Charité-Masche sollten 180.000 Euro erbeutet werden. Das Ehepaar durchschaute den Plan, die Polizei ermittelt.

Kamenz

Am Donnerstagvormittag sind in Kamenz Schock-Anrufer aufgeflogen: In Hennersdorf wollten Täter einen Senior mit einer perfiden Masche um sein Geld bringen.

Schockanruf mit Klinik-Masche

Eine angebliche Ärztin rief mit unbekannter Nummer aus der Charité in Berlin an und erklärte, die Tochter des Mannes sei eingeliefert worden. Sie leide an Magen-Darm-Krebs im Endstadium und habe nur noch sechs bis acht Wochen zu leben. Der Senior verlangte nach seiner Tochter; darauf meldete sich eine stark weinende Person. Im Verlauf behaupteten die Betrüger, es gebe ein Medikament, das helfen könne. Die Krankenkasse übernehme die Kosten jedoch erst nach acht Wochen; die Behandlung könne bereits am nächsten Tag starten. Der Preis: 180.000 Euro. Die vermeintliche Tochter könne lediglich 15.000 Euro beisteuern. Der Geschädigte gab an, nicht so viel Geld aufbringen zu können.

Ehepaar durchschaut Betrugsversuch

Der Mann übergab das Gespräch an seine Frau. Sie fühlte den Anrufern auf den Zahn und stellte viele Fragen, um einen Fake-Anruf auszuschließen. In dieser Zeit kontaktierte der Senior seine echte Tochter – der Schwindel flog auf.

Die Ermittlungen dauern an. Seien Sie wachsam und wappnen Sie sich gegen derartige Schockanrufe. Es gibt kaum ein Szenario, das nicht vorgetäuscht wird. Im Zweifel verständigen Sie Angehörige und die Polizei.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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