Schulstart in Sachsen: Wie geht Unterricht trotz Corona?

Bildung Am kommenden Montag geht im Freistaat die Schule wieder los

Die Sommerferien in Sachsen neigen sich dem Ende zu und ab kommenden Montag heißt es für rund 485.600 Schüler und Schülerinnen in Sachsen wieder die Schulbank zu drücken. Doch wie sieht Unterricht in Zeiten von Corona eigentlich aus? Im Freistaat ist es für Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler nicht vorgeschrieben einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, außerhalb des Unterrichts, also während des Aufenthaltes im Schulgebäudes wird es allerdings empfohlen. Eine Maske sollten sie zudem trotzdem immer bei sich führen. Wenn Eltern oder andere einrichtungsfremde Personen zum Beispiel ihre Kinder in die Schule bringen, so müssen sie allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auf Symptome achten

Außerdem ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören und auf mögliche Krankheitssymptome zu achten. Bei Symptomen einer Corona-Erkrankung sollen Schüler und Schülerinnen demnach nicht zum Unterricht erscheinen, bis ausgeschlossen ist, dass sie tatsächlich mit dem Virus infiziert sind. Ähnlich sieht es mit Schülern aus, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, also zum Beispiel in der Türkei im Urlaub waren. Erst mit dem Vorliegen einer ärztlichen Bescheinigung, die eine Corona-Erkrankung ausschließt, ist der Schulbesuch wieder möglich.

Es wird also versucht zum Normalbetrieb zurückzukehren. So ganz normal ist es im Anbetracht der Lage nachvollziehbarerweise allerdings noch nicht. Die allgemein geltenden Abstandsregeln sollen wenn möglich trotzdem eingehalten werden und auch besondere Hygienemaßnahmen sollten beachtet werden.

Mehr Lehrer und mehr Schüler

Im kommenden Schuljahr werden zudem 1.043 Lehrstellen neu besetzt. Zu den Neueinstellungen kommen noch 121 Stellen hinzu, die durch Seiteneinsteiger besetzt werden. Und auch die Schülerzahl steigt im Vergleich zum letzten Schuljahr von 482.229 auf 485.600 Schüler an.