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Schuster: 30 Millionen Euro zusätzlich für Brandschutz

Dresden. 

Für den Schutz vor Waldbränden will Sachsens Innenminister Armin Schuster rund 30 Millionen Euro zusätzlich investieren. "Damit meine ich beispielsweise die Anschaffung von drei zusätzlichen Katastrophenschutzlöschzügen für Waldbrände, dann hätten wir insgesamt sechs – aber auch weitere Spezialfahrzeuge und Sonderausstattung", sagte der CDU-Politiker der "Sächsischen Zeitung" (Samstagausgabe). Er wolle nun mit den Regierungsfraktionen über die Pläne sprechen.

Schuster will Großtanklöschfahrzeuge, die bis zu 10.000 Liter Wasser fassen können, sowie sehr kleine, geländegängige Löschfahrzeuge, die auch in topographisch schwierige Gebiete hineinfahren können. "Außerdem müssen wir bei der Ausstattung die Zusammenarbeit zwischen Boden- und Lufteinheiten noch weiter verbessern. Wir sind froh, dass wir drei löschfähige Polizeihubschrauber in den kommenden beiden Jahren anschaffen werden."

Zudem wären tragbare Wärmebildgeräte für die Einsatzkräfte am Boden sinnvoll, um Glutnester zu bekämpfen, die bis zu einem halben Meter tief im Boden sind. Derzeit gelinge die Ortung lediglich mit Polizeihubschraubern und Wärmebildkameras.

In den vergangenen Wochen waren mehrfach Waldbrände in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Nationalpark Sächsische Schweiz oder nahe des Kurortes Oybin im Landkreis Görlitz ausgebrochen. Diese hatten die Einsatzkräfte vor erhebliche Probleme gestellt.

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