Schwerer Unfall in Sachsen: 18-jähriger Mopedfahrer per Hubschrauber in Klinik

Mopedfahrer durchschlägt Windschutzscheibe bei Frontalzusammenstoß. Die Polizei sucht Zeugen.

Seifhennersdorf

Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der Nordstraße in Seifhennersdorf ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 18-jähriger Mopedfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Moped gerät auf Gegenfahrbahn

Nach ersten Erkenntnissen geriet Mopedfahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden PKW.

Fahrer durchschlägt Windschutzscheibe

Nach Reporterangaben vor Ort war die Wucht des Aufpralls erheblich. Der 18-Jährige wurde gegen die Windschutzscheibe des Autos geschleudert, durchbrach diese und wurde anschließend zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Der junge Mann erlitt dabei schwere Verletzungen.

Rettungshubschrauber und Kriseninterventionsteam im Einsatz

Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle alarmiert. Nach einer notfallmedizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der Schwerverletzte in ein Klinikum geflogen.

Zur Betreuung der Beteiligten und Betroffenen kam zudem ein Kriseninterventionsteam (KIT) zum Einsatz und übernahm die psychosoziale Unterstützung an der Unfallstelle.

Nordstraße weiterhin voll gesperrt

Die Nordstraße blieb für die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache ermittelt die Polizei.

Update der Polizeidirektion Görlitz am 17. Juli

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstagnachmittag in Seifhennersdorf gekommen. Ein 18-Jähriger war mit seiner Simson auf der Nordstraße unterwegs und beabsichtigte, einen vor ihm fahrenden Transporter eines 38-Jährigen zu überholen. Dabei übersah der Heranwachsende offenbar den entgegenkommenden Caddy eines 29-Jährigen. Es kam zum Frontalzusammenstoß.

Der Moped-Lenker kam schwerverletzt mit einem Hubschrauber in eine Klinik. Der PKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf etwa 10.000 Euro. Beide Wracks kamen an den Haken. Die Simson wurde sichergestellt. Ein Gutachter kam zum Einsatz. Die Straße wurde umfangreich gereinigt. Die Vollsperrung dauerte knapp fünf Stunden lang. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt in dem Fall.

Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise zur Simson oder dem Pkw geben können, sowie Ersthelfer, welche am Unfallort anwesend waren, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer (03591) 36 70 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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