Seuche: Wildschweine werden zum Problem

Jagd Zahl der Tiere soll reduziert werden

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Foto: Valio84sl/Getty Images/iStockphoto

Region. Landwirte und Jäger blicken mit Sorge auf die wachsende Wildscheinpopulation. Denn die könne dazu beitragen, dass die Afrikanische Schweinepest zu einem großen Problem wird. Die Seuche breitet sich im Osten Europas aus und wurde schon aus Polen und Tschechien gemeldet. Verbreitet wird sie nicht nur durch von Wild- und Hausschweinen, sondern beispielsweise auch, wenn Wurst exportiert wird oder die widerstandsfähigen Erreger beispielsweise an Schuhen transportiert werden. Für Menschen ist die Schweinepest ungefährlich.

Population soll systematisch reduziert werden

Mit einer intensivierten Jagd sollen die Bestände reduziert werden. "Die Wildschweinjagd ist aber wirklich schwierig", weiß Jäger Marco Pfeiffer aus Gersdorf. Die Tiere verstecken sich im Sommer meist in Maisfelder und leben in großen Gruppen, den Rotten, zusammen. Um die Jagd zu erleichtern, gibt es Pläne, den Einsatz von Nachtsichtzielgeräten, Schalldämpfern und Fallen zu erlauben. Von der Jägerschaft werden unter anderem auch Abschussprämien und eine Abnahme des Fleisches gefordert.

Denn der Verkauf erfolgt nur in geringem Umfang. Seit 1990 hat sich die Zahl der Wildschweine in der Region nach Einschätzung von Experten verdreifacht.