Skurile Geschichten aus dem Polizeialltag

Helfer 2018 war die Polizei zu manch seltsamen Fall ausgerückt

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Foto: Harry Härtel

Die Polizeidirektion Chemnitz veröffentlichte heute die lustigsten und skurillsten Fälle aus dem Jahr 2018:

Die "gefährlichen Männer"

Eine Chemnitzerin beobachtete nachts sicheren Glaubens rund drei Stunden lang zwei verdächtige Männer - einer etwas größer und kräftiger als der andere und mit weißen Hemden bekleidet - auf einem Parkplatz. Die Beobachterin rief dann gegen 3 Uhr die Polizei. Eingesetzte Polizisten nahmen mit der Frau Kontakt auf und ließen sich die Gestalten zeigen. Bei den Verdächtigen handelte es sich um zwei Verkehrszeichen.

Der Multifunktionsherd

Im Herbst erschreckte sich eine Frau in Waldheim wegen eines Feuers am Herd und rannte aus der Wohnung. Da die Tür ins Schloss gefallen war, musste die Feuerwehr über die Balkontür zum "Brandherd" gelangen. Doch es war kein zu lang auf dem Herd stehendes Essen, was zum Feuer geführt hatte. Mit dem Herd sollte offenbar der Trocknungsvorgang eines Kleidungstücks beschleunigt werden.

Abgeseilt aus der Wohnung

Im Spätherbst informierten Anwohner in Chemnitz Ebersdorf die Polizei, da sich ein Mann aus seiner Wohnung im 1. Obergeschoss abgeseilt hatte und zu Sturz gekommen war. Beamte konnten den Kletterkünstler schließlich im Umfeld in einer Apotheke ausfindig machen. Es war der Wohnungsmieter. Der Senior hatte offenbar den Wohnungsschlüssel verlegt und die verschlossene Wohnung auf diesem ungewöhnlichen Weg verlassen. Glück im Unglück: Bei der waghalsigen Aktion hatte sich der Mann nur leicht verletzt.

Schreie einer Frau

Nach lautem Geschrei einer Frau riefen Anwohner im Sommer in Burgstädt die Polizei. Schnell stellte sich heraus, dass sich die Dame keineswegs in einer Notlage befand. Vielmehr waren sie und ihr Liebster für die Geräusche verantwortlich.