Startschuss für Forschungsprojekte der Unis in Sachsen

Bildung Ministerium unterstützt zehn neue Projekte

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Foto: Rico Hinkel

Heute, am 1. Februar 2018, starten insgesamt zehn neue Forschungsprojekte der vier Universitäten in Sachsen. Die TU Dresden, die TU Chemnitz, die TU Bergakademie Freiberg und die Universität Leipzig widmen sich den unterschiedlichsten Themen im Bereich Biotechnologie und Lebenswissenschaften. Unterstützt werden sie dabei vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK). Dieses stellt bis Ende 2020 - also fast drei Jahre lang - Forschungsprojektförderung aus Landesmitteln zur Verfügung. Insgesamt sind es fünf Millionen Euro, die für die Projekte verwendet werden können.

"Biotechnologische Forschung kann und muss sich einer Vielzahl gesellschaftlicher Herausforderungen stellen", sagte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und fügte hinzu: "Diesem Anspruch werden zum Beispiel Projekte zur Untersuchung von Auswirkungen der sozialen Umwelt, z.B. der Wohnumgebung, auf die Entstehung von Zivilisationskrankheiten oder das Aufspüren von bioaktiven Fremdstoffen in Gewässern Rechnung getragen."

Projekte mit Unternehmenskooperation

Die Projekte wurden an den Universitäten durch ein Auswahlverfahren ausgesucht. Dabei war auch die Möglichkeit von Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wichtig. Insgesamt vier der zehn Projekte sind deshalb auch Kooperationsprojekte.

Die Themen sind dabei unterschiedlich, haben aber meistens komplizierte Namen. Egal ob "Biomimetische Trommelfellimplantate für die Therapie von chronisch entzündeten Mittelohren" (TU Dresden) oder die "Effizienz- und Nachhaltigkeitssteigerung in der Produktion von Lebensmitteln und von nachwachsenden Rohstoffen mittels einer E-Mobility-basierten Sensortechnologie" (Universität Chemnitz). Die Projekte haben eine Laufzeit von bis zu 35 Monaten.