"Strategie Werkstatt" legt Leitlinien für Sachsens industrielle Zukunft vor

Innovation Zweite Strategie Konferenz fand gestern in Dresden statt

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Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) ist Gründer der "Strategie Werkstatt - Industrie der Zukunft". Foto: Goetz Schleser

Dresden. Die "Strategie Werkstatt: Industrie der Zukunft", die vom sächsischen Wirtschaftsminister ins Leben gerufen wurde, hat am gestrigen Mittwoch wesentliche Leitgedanken für Sachsens industrielle Zukunft auf der zweiten Strategiekonferenz vorgestellt. Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Wir wollen die Weichen für Wertschöpfung und Wohlstand in Sachsen bis 2030 stellen."

Ideen von jungen Leuten einbezogen

Den Anfang der Veranstaltung mit 200 Vertretern machten Auszubildende und Gymnasiasten aus Leipzig, Dresden und Crimmitschau. Sie präsentierten ihre Vorstellungen für Sachsens zukünftige industrielle Entwicklung, die in den "Hellerauer jungen Thesen" zum Nachlesen zusammengefasst wurden.

Im Mittelpunkt standen nichttechnische Innovationen, neue Geschäftsmodelle, neue Kooperationsformen und Kompetenzen der Mitarbeiter. Ebenfalls wird der Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Bedeutung zugewiesen, da nachhaltige Innovationen eine weltweite Anbieterposition Sachsen stärken. Die Steigerung des Wertschöpfungsniveaus stellte den wohl bedeutendsten Punkt der Konferenz dar.

"Wohlstand in Sachsen bis 2030"

"Die Leitlinien für die Industrie der Zukunft sind die Basis für eine sächsische Industriestrategie der Staatsregierung, mit der wir die Weichen für Wertschöpfung und Wohlstand in Sachsen bis 2030 stellen wollen", so Dulig.

Bis Ende 2018 wird die "Strategie Werkstatt" Handlungsempfehlungen und Vorschläge für Konzepte und Maßnahmen erarbeiten, die der Staatsregierung zusammen mit den Leitlinien als Grundlage für eine Industriestrategie des Freistaates Sachsen übergeben werden sollen.