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  2. Studie: Sachsen fehlen bis 2035 zehntausende Sozialwohnungen

Studie: Sachsen fehlen bis 2035 zehntausende Sozialwohnungen

Der Bedarf an Sozialwohnungen in Sachsen steigt einer Studie zufolge deutlich. Um ihn zu decken, müsste der Freistaat ihre Anzahl bis 2035 fast verneunfachen.

15.01.2026, 12:07 Uhr
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  • Studie: Sachsen fehlen bis 2035 zehntausende Sozialwohnungen - Bis 2035 steigt der Bedarf an Sozialwohnungen in Sachsen einer Studie des Pestel-Instituts zufolge auf rund 120.000. (Symbolbild)
    Bis 2035 steigt der Bedarf an Sozialwohnungen in Sachsen einer Studie des Pestel-Instituts zufolge auf rund 120.000. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa
Dresden/Berlin

In Sachsen könnten bis 2035 zehntausende Sozialwohnungen fehlen. Das geht aus einer Studie zum sozialen Wohnungsbau hervor, die am Vormittag in Berlin vorgestellt wurde. Der "Soziale Wohn-Monitor 2026", den das Pestel-Institut im Auftrag des Verbändebündnisses "Soziales Wohnen" erstellt hat, sieht für Sachsen einen Bedarf von rund 120.000 Sozialwohnungen in den kommenden neun Jahren, um den von den Autoren definierten Mindeststandard von 8,5 Prozent aller Mieterhaushalte zu erreichen. Diese Quote erreicht laut Studie aktuell allein Hamburg. In Sachsen liegt sie bei einem Prozent, einer der niedrigsten Werte bundesweit.

Demnach müsste der Freistaat seinen aktuellen Sozialwohnungsbestand fast verneunfachen, wenn sich die Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fortsetzt: Die Studie weist für Sachsen zum Stichtag 2024 rund 13.800 Sozialwohnungen aus; benötigt werden den Berechnungen zufolge rund 120.000 bis 2035. In den vergangenen Jahren sind zudem im Durchschnitt fast 1.400 Sozialwohnungen pro Jahr vom Markt verschwunden, da die soziale Wohnungsbindung ausläuft.

Pro Jahr 11.100 neue Sozialwohnungen in Sachsen nötig

Konkret müssten laut Studie jedes Jahr rund 11.100 neue Sozialwohnungen in Sachsen hinzukommen. Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren zwischen ein- und dreitausend geschaffen - noch weniger in den Coronajahren. Die Berechnungen des Pestel-Instituts basieren auf Daten der Statistischen Ämter. Demnach gelten etwa 13 Prozent der Menschen in Sachsen als armutsgefährdet. Die Einkommensgrenze für einen sogenannten Wohnberechtigungsschein (WBS), der zur Miete einer Sozialwohnung berechtigt, hat die Landesregierung zudem mit dem Jahreswechsel erhöht. 

Wohnungsmangel verschärft sich bundesweit

Auftraggeber der Studie war das Bündnis Soziales Wohnen, ein Zusammenschluss des Deutschen Mieterbunds, der IG BAU, der Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau sowie anderer Organisationen. Das Bündnis fordert einen Bund-Länder-Pakt, insbesondere für den Bau von mehr Sozialwohnungen.

Der Wohnungsmangel in Deutschland hat nach Einschätzung des Pestel-Instituts bereits Ende 2024 einen Rekordstand von bundesweit 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen erreicht. Besserung in den nächsten Jahren ist der Studie zufolge nicht in Sicht, wie Pestel-Chefökonom Matthias Günther in Berlin sagte. Für die nähere Zukunft erwartet das Institut den Bau von lediglich rund 200.000 neuen Wohnungen pro Jahr, etwa halb so viele wie der angenommene jährliche Bedarf. Den Gesamtbedarf bis 2030 schätzt das Pestel-Institut auf bis zu 2,4 Millionen neue Wohnungen.

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Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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