Studierendenzahlen weiterhin stabil

Bildung Jeder fünfte Studierende aus anderem Bundesland

Mit 20.275 Studienanfängern in Sachsen war die Zahl im vergangenen Jahr auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2017 schrieben sich 20.273 Studierende zum ersten Hochschulsemester ein. Neben der TU Chemnitz konnten auch die Hochschulen Leipzig und Zwickau 2018 sogar leicht mehr Studierende immatrikulieren als im Vorjahr. "Die gute Qualität unserer Hochschulen spricht sich herum. Trotz anhaltenden Bevölkerungsrückgangs und dem damit verbundenen Rückgang der Abiturientenzahlen in Sachsen bleiben die Studienanfängerzahlen konstant", so Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.

Studierende kommen auch von weiter weg

Mehr als 20 Prozent der Studierenden kommen inzwischen aus anderen Bundesländern und fast ein Viertel der Studierenden aus dem Ausland. Stange: "Wir haben zeitig auf die demografischen Prognosen reagiert, investieren viel in die Qualität der Lehre und einen hohen Studienerfolg und werben bundesweit mit der Kampagne ,Pack dein Studium. Am besten in Sachsen' erfolgreich. Unsere Hochschulen haben bundesweit einen sehr guten Ruf." Damit würden die sächsischen Universitäten entscheidend zur Verjüngung der Bevölkerung beitragen. Die Wirtschaft sei aufgerufen, mit guten Jobs und guter Bezahlung die Absolventen auch im Land zu halten.

Mit den positiven Zahlen erfüllt Sachsen insgesamt weiterhin die Vereinbarungen zum Hochschulpakt, über den Bund und Länder zwischen 2007 und 2023 insgesamt 38 Milliarden Euro zusätzlich in die Hochschulen geben. Der Freistaat Sachsen profitiert in diesem Zeitraum mit 1,29 Milliarden Euro an diesen Mitteln.