Studium aktuell beliebter als Ausbildunge

Bildung Studienplätze werden trotzdem gekürzt

Sachsen. 

Mehr Studierende als je zuvor, schließen ihr Studium in Sachsen erfolgreich ab. Laut dem statistischen Landesamt absolvierten 35,7 Prozent der potentiell geeigneten Studierenden ein Erststudium im Jahr 2018. Somit erkämpfte sich Sachsen den Platz vier auf der Rangliste aller Bundesländer.

Im Jahr 2018 gingen 60 Prozent der ersten berufsqualifizierten Abschlüsse auf die sächsische Hochschulen zurück. 21.700 Absolventinnen und Absolventen hat Sachen im Jahr 2018 zu bieten, das sind 4.000 mehr als vor zehn Jahren.

Weniger Frauen nutzen die Chance zum Studieren

Nach der Auswertung des statistischen Bundesamts, studieren nur 78,3 Prozent der Frauen mit allgemeiner Hochschulreife. Das sind zehn Prozent weniger als bei den Männern. Bei Frauen mit Fachhochschulreife nimmt nicht einmal die Hälfte ein Studium auf. "Dass Frauen eine immer noch viel niedrigere Studierbereitschaft zeigen als Männer, stimmt bedenklich. Hier ist noch Potential, Frauen davon zu überzeugen, dass sie mit einem akademischen Abschluss sehr gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten haben", so Wissenschaftsminister Gemko.

Sinkende Zahl an Studienbeginnenden in Sachsen

Obwohl sich sachsenweit, die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen gesteigert hat, sinkt sie bei dem Einschreibungen an Sachens Universitäten. Grund dafür ist eine Entscheidung, die von der Landesregierung 2014 beschlossen wurde. Nach aktuellen Medienberichten soll bis zum Jahr 2025 die Zahl der Studierenden von 106.532 auf 95.000 reduziert werden.