Telefonumfrage zu Mobilität startet

Umfrage Telefonische Erhebungen von Januar bis Dezember - auch in Chemnitz

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Foto: Harry Härtel

Wenn bei Chemnitzern in diesem Jahr das Telefon klingelt, könnte am anderen Ende ein Mitarbeiter des Forschungsprojektes "Mobilität in Städten - SrV 2018" am Apparat sein. Grund: Im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung der Technischen Universität Dresden steht die alltägliche Mobilität der Bevölkerung. Die Untersuchung läuft in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich und soll wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung liefern.

Worum geht es in der Umfrage?

Die Befragung umfasst 2.000 zufällig ausgewählte Haushalte und richtet sich an Bürgern aus allen Bevölkerungsschichten. Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Teilnehmer werden vorab informiert

Die bundesweite Gesamtstichprobe umfasst mehr als 150.000 Personen und erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends. Wie die Stadt Chemnitz mitteilt, wurden die Adressen der ausgewählten Haushalte per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das über die Befragung informiert und um Mitwirkung bittet. Die Erhebung wird als telefonische Befragung durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig.

Weitere Informationen unter www.tu-dresden.de/srv2018.