Tödlicher Unfall auf Bundesstraße in Sachsen: Drei weitere Personen schwerverletzt

Es kamen zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz

Uhyst

Auf der Bundesstraße 156 zwischen Uhyst und Lieske hat sich am Montagnachmittag gegen 16.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Zum Unfallhergang

Nach ersten Informationen waren mehrere PKW, LKW sowie ein Gefahrgut-LKW in den Unfall verwickelt.

Insgesamt wurden vier Personen schwer verletzt. Eine Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden die drei Überlebenden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Insgesamt kamen zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Person eingeklemmt

Die Feuerwehr befreite eine in ihrem Fahrzeug eingeklemmte Person mithilfe von technischem Gerät aus ihrem PKW. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung der Verletzten.

Zusätzliche Prüfungen

Aufgrund der Beteiligung eines Gefahrgut-LKW wurde die Einsatzstelle zusätzlich hinsichtlich möglicher Gefahren überprüft.

Mehrere Ersthelfer

Neben den Einsatzkräften leisteten mehrere Ersthelfer bereits unmittelbar nach dem Unfall wichtige Hilfe und kümmerten sich bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst um die Betroffenen.

Die Polizei ermittelt

Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es auf der B156 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Update der Polizei, 7. Juli gegen 7 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montagnachmittag auf der B 156 gekommen. Eine 49-Jährige war mit ihrem Audi in Richtung Uhyst unterwegs und scherte zwischen Lieske und Uhyst nach links zum Überholen aus. Dabei kollidierte die Pkw-Lenkerin im Gegenverkehr seitlich mit dem Auflieger eines 32-jährigen Sattelzug-Lenkers. Anschließend stieß der Audi mit einem im Gegenverkehr befindlichen Gliederzug eines 65-Jährigen zusammen. Durch den Aufprall wurde der Pkw zurück in die Fahrspur geschleudert. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem bereits durch den Audi überholten VW einer 47-Jährigen.

Die Audi-Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Polo-Lenkerin, ihre 19-jährige Beifahrerin sowie ein 16-jähriger Insasse wurden schwerverletzt in eine Klinik gebracht. Die Brummi-Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 60.000 Euro. Für die Wracks rückten Abschlepper an. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Ein Gutachter nahm seine Arbeit auf. Die Unfallstelle war für rund sieben Stunden vollgesperrt.

Update der Polizei, 7. Juli gegen 13.15 Uhr

Aktuell befasst sich der Verkehrsunfalldienst mit dem Fall.

Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise zu den beteiligten Fahrzeugen geben können, sowie Ersthelfer, welche am Unfallort anwesend waren, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03591 367 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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