Tödlicher Unfall auf der A14: Transporter fährt im Stau auf Sattelzug auf

Bergung nach tödlichem Unfall dauert bis zum Abend an.

Leisnig, Döbeln

Auf der A14 in Fahrtrichtung Nossen hat sich am Donnerstagmittag gegen 11.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der Crash passierte zwischen Leisnig und Döbeln-Nord im Rückstau eines vorausgegangenen Unfalls im Bereich der Anschlussstelle Döbeln-Nord.

Transporter prallt mit großer Wucht auf Sattelzug

Nach ersten Angaben der Polizei fuhr ein Transporter mit großer Wucht auf einen Sattelzug auf. Der Fahrer des Transporters wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Notarzt per Hubschrauber – Hilfe kommt zu spät

Alarmierte Rettungskräfte und ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber aus Dresden anflog, konnten dem 32-jährigen Mann aus Westdeutschland nicht mehr helfen. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.

Gutachter und Verkehrsunfalldienst im Einsatz

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sind derzeit der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Leipzig sowie ein Gutachter der Dekra vor Ort. Die Unfallaufnahme läuft.

Sperrung der A14 und lange Bergung wegen Ladung

Die A14 wurde in Richtung Nossen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leisnig von der Autobahn abgeleitet. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern nach aktuellem Stand noch an und werden voraussichtlich vor dem Abend nicht abgeschlossen sein. Hintergrund ist unter anderem, dass der Sattelzug mit mehreren Tonnen Zwiebeln beladen ist, die zunächst umgeladen werden müssen.

Kilometerlanger Stau nach Vollsperrung

Durch den Unfall bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Update 18.40 Uhr

Laut aktuellen Informationen der Polizei übersah ein 32-Jähriger Mercedes-Sprinter-Fahrer das Stauende des ersten Unfalls und fuhr auf einen langsam fahrenden Sattelzug auf. Dabei wurde der Fahrer des Sprinters tödlich verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Neben der Verkehrspolizei war auch ein Sachverständiger der DEKRA vor Ort, um diese zu unterstützen. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

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