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Tolles Motorsport-Fest in Most

MOTORSPORT Superbike-Weltmeisterschaft feierte gelungene Premiere

Most / CZE. 

Most / CZE. Rund 15.000 Fans verfolgten an diesem Wochenende das Debüt der Superbike-Weltmeisterschaft im tschechischen Most. Pro Tag sind in unserem Nachbarland aktuell maximal 7.000 Zuschauer bei Outdoor-Veranstaltungen zugelassen. Nach dem Eröffnungsfreitag und dem bereits recht gut besuchten Samstag wurde das Limit am heutigen Sonntag ausgeschöpft. Sein Kommen brauchte niemand zu bereuen, denn der gebotene Sport war über jeden Zweifel erhaben.

In der Top-Klasse World-Superbike war Toprak Razgatlioglu der große Gewinner. Das erste und auch das Superpole-Rennen gewann der Türke und wurde im zweiten (Haupt-)Rennen Zweiter. Letzteres gewann der britische Ex-MotoGP-Fahrer Scott Redding. Etwas glücklos agierte der sechsfache Weltmeister Jonathan Rea, ebenfalls aus Großbritannien. Nach einem Rennsturz belegte er noch zwei Mal Rang drei, was zumindest reichte, um die Führung in der WM-Tabelle zu verteidigen.

Sachse schnupperte WM-Luft

In der Supersport-WM war mit Max Enderlein sogar ein Sachse mit von der Partie. Der Hohenstein-Ernstthaler hatte sich in einem permanenten WM-Team an Stelle dessen verletzten Fahrers eingekauft und hielt von Beginn an gut mit. Im Qualifying fuhr er unter 34 Fahrern den sehr guten elften Startplatz heraus. Im ersten Rennen war er jedoch in der ersten Runde etwas zu ungestüm, bremste zu spät und musste durchs Kiesbett. Am Ende wurde er mit Rundenrückstand als 29. gewertet. Im zweiten Rennen machte er es besser, wurde als Elfter abgewinkt und durfte sich über seine ersten fünf WM-Punkte freuen. Im gleichen Feld sind der Bayer Philipp Öttl und der Schweizer Randy Krummenacher als permanente WM-Piloten mit von der Partie. Während Philipp Öttl einmal Dritter und einmal Vierter, kam der Ex-Weltmeister Randy Krummenacher am Samstag auf Rang elf und schied am Sonntag mit technischem Defekt aus.

Sieg ging ans sächsisches Rennteam

In der Supersport300-WM durfte sich das Freudenberg Racing Team des Ex-DDR-Meisters Michael Freudenberg aus Bischofswerda am Samstag über den Sieg seines Schützlings Victor Steeman freuen. Tags darauf verfehlte der Niederländer das Podest um gerade einmal eine Zehntelsekunde.