Umfrage: So stehen die Sachsen zu ihren Wäldern

UmweltArbeit der Förster wird geschätzt

Die Sachsen schätzen ihre Förster. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zu Wald und Forstwirtschaft in Sachsen, die das Marktforschungsinstitut hopp im Auftrag von Sachsenforst durchführte. Die Menschen brauchen demnach ihren Wald und sie nutzen ihn vielfältig. So sagten 40 Prozent der insgesamt 1.006 Befragten, dass sie mindestens einmal in der Woche in den Wald gehen. Im ländlichen Raum sind dies sogar 49 Prozent.

Waldumbau als Reaktion auf den Klimawandel

Drei von vier Sachsen gehen laut Umfrage davon aus, dass der Klimawandel spürbare Konsequenzen für den Wald hat. Vor allem werden Stürme und Trockenheit als Bedrohung empfunden, ebenso die Ausbreitung von Schädlingen wie dem Borkenkäfer. Die wichtigste Maßnahme, um den Wald "fit" für den Klimawandel zu machen, ist nach Ansicht der Befragten der Waldumbau. Landesforstpräsident Utz Hempfling: "Es ist sehr erfreulich und zeigt, dass viele Sachsen hinter unseren Bemühungen stehen, den Wald anpassungsfähiger und widerstandsfähiger zu machen."

Waldfläche in Sachsen nimmt zu

Interessant: 45 Prozent der Befragten glauben, dass die Waldfläche stetig abnimmt. 16 Prozent sind sogar der Meinung, sie sei nur noch halb so groß wie vor 100 Jahren. Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Waldfläche hat seit 1993 um knapp 15.000 Hektar zugenommen. Derzeit sind 28,4 Prozent der Fläche des Freistaates Sachsen mit Wald bedeckt.