Unterstützung beim gemeinsamen Lernen

Bildung Inklusionsassistenten sind an sächsischen Schulen aktiv

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Foto: BraunS/Getty Images

Im neuen Schuljahr 2017/18 werden an weiteren 38 Schulen in ganz Sachsen Inklusionsassistenten das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung unterstützen. Damit arbeiten dann insgesamt 211 Inklusionsassistenten an den Schulen. "Wir lassen die Lehrer mit der Aufgabe, Inklusion umzusetzen, nicht allein. Die Inklusionsassistenten sorgen dafür, dass alle Schüler optimal gefördert werden und darüber hinaus wichtige soziale Kompetenzen wie Toleranz und Hilfsbereitschaft lernen. Alle Kinder und Jugendlichen sollen damit gleichberechtigte Bildungschancen erhalten", sagte Kultusministerin Brunhild Kurth.

Frühzeitig Förderungsbedarf erkennen

Die Assistenten sind in allen Schularten eingesetzt und helfen den Lehrern unter anderem bei der zusätzlichen Förderung der Schüler, der sozialen Entwicklung im Klassenverband, der Elternarbeit und bei der Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben. Sie arbeiten an den einzelnen Förderplänen mit, protokollieren die Entwicklungsfortschritte und tauschen sich fachlich mit dem Lehrer aus. Es geht auch darum, frühzeitig möglichem sonderpädagogischen Förderbedarf entgegenzuwirken. Deshalb kommen die Inklusionsassistenten auch im Rahmen von Ganztagsangeboten unterstützend zum Einsatz.