Verfolgungsjagd auf der A4 in Sachsen: Audi überschlägt sich und brennt vollständig aus

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten ist neben Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auch ein Hubschrauber im Einsatz

Pulsnitz

Am Dienstagmorgen ist es auf der Autobahn 4 zwischen Dresden und Görlitz zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen

Polizeikontrolle bei Pulsnitz

Gegen 8.30 Uhr bemerkten Beamte auf Höhe Pulsnitz einen Audi Q5, dessen Kennzeichen offenbar nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Als die Einsatzkräfte den Wagen kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete über die Autobahn in Richtung Görlitz.

Flucht über die A4

Die Verfolgungsfahrt führte über die A4 bis in den Bereich des Rastplatzes Am Wiesaer Forst hinter dem Tunnel Königshainer Berge. Dort wollte der Fahrer auf den Parkplatz auffahren und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach ersten Informationen überschlug sich das Fahrzeug bei dem Unfall und geriet anschließend in Vollbrand.

Details zu den Rettungskräften vor Ort

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten zur Unfallstelle aus. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert.

Fahrer aus dem Wrack gerettet

Der Fahrer konnte noch vor dem vollständigen Ausbrennen des Fahrzeugs aus dem Wrack gerettet werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er bei dem Unfall verletzt.

Ermittlungen dauern an

Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen liegen zunächst nicht vor. Auch Identität und Alter des Fahrers sind noch unklar. Die Hintergründe der Flucht und die Höhe des Sachschadens sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen vor Ort. Die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme dauern an.

Update der Polizei Görlitz, 14.30 Uhr

Am Dienstagvormittag haben Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) auf der A 4 in Höhe Pulsnitz einen Audi festgestellt. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen passten nicht zu dem SQ5. Als der PKW-Lenker die Polizisten bemerkte, gab er Gas. Die Fahrt ging Richtung Görlitz durch den Tunnel Königshainer Berge und endete auf dem Parkplatz Wiesaer Forst. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und geriet in Brand. Der Tatverdächtige kam schwerverletzt in eine Klinik. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Sachschaden belief sich auf rund 40.000 Euro. Die Ermittlungen insbesondere zur Identität des Fahrers dauern an.

Update der Polizeidirektion Görlitz, 27. Mai, 11.44 Uhr

Am Dienstagvormittag haben Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden und Bautzen (GFG) auf der A 4 in Höhe Pulsnitz einen gestohlenen Audi festgestellt.

Was war passiert?

Die am Fahrzeug angebrachten polnischen Kennzeichen passten nicht zu dem SQ5. Als der PKW-Lenker die Polizisten bemerkte, gab er Gas. Die Fahrt ging Richtung Görlitz durch den Tunnel Königshainer Berge und endete auf dem Parkplatz Wiesaer Forst. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und geriet in Brand.

Der 43-jährige polnische Tatverdächtige befreite sich schwerverletzt aus dem Wrack und wurde vorläufig festgenommen. Er kam zur medizinischen Versorgung in eine Klinik. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

Der Sachschaden belief sich auf rund 40.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug in Baden-Württemberg entwendet.

Weitere Tatverdächtige festgenommen

Umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen führten die Beamten auf die Spur von weiteren Langfingern. Die Polizisten kontrollierten einen Passat, der sich offenbar mit dem gestohlenen Audi in gleicher Richtung bewegte. Der 42-jährige VW-Lenker war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin. Neben dem Fahrer befanden sich noch ein 37-jähriger und ein 42-jähriger Insasse im Passat. Die Ordnungshüter stellten im Innenraum mehrere Entwendungstools für PKW fest.

Eine vorläufige Festnahme der drei polnischen Tatverdächtigen war die Folge. Die mutmaßlichen Langfinger wurden erkennungsdienstlich behandelt. Ein Haftrichter wird über das weitere Vorgehen entscheiden.

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