Verkehrsüberwachung bringt gefährliche Raser ans Licht

Polizei Unangemessene Geschwindigkeiten sind häufig für schwere Unfälle verantwortlich

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Aktion "Sicherer Schulweg": die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit. Foto: Harry Härtel

Bei den durchgeführten Verkehrsüberwachungen der Polizei am gestrigen Mittwoch, konnten viele Verkehrssünder aus dem Verkehr gezogen werden, zumindest kurzzeitig.

Eine der Hauptunfallursachen sind unangepasste Geschwindigkeiten im Straßenverkehr, die zu schweren Verkehrsunfällen führen und tragische Folgen mit sich ziehen können.

Die Ergebnisse der Verkehrskontrollen zeigen, wie notwendig diese sind. Dabei kontrollierten Beamte zur Bekämpfung der Hauptunfallursache nicht nur die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, sondern auch an Bereiche vor Schulen oder Unfallschwerpunkten.

Ergebnisse der Verkehrskontrolle

Auf der Hofer Straße in Mittelbach passierten während der fünfstündigen Kontrolle 1.681 Fahrzeuge die Messstelle, die sich an einem Schulbereich befand. Das Lichtschrankenmessgerät erfasste 109 Fahrzeugführer, die die zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h überschritten. Spitzenreiter war ein PKW, der mit über 60 km/h den Schulbereich durchfuhr.

Auch zwischen den Autobahnanschlussstellen Chemnitz-Mitte und Chemnitz-Glösa kontrollierten die Beamten mit Hilfe eines Lichtschrankenmessgerät insgesamt 4.934 Fahrzeuge. Davon überschritten 601 Fahrer und Fahrerinnen die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, wobei 23 Fahrzeugführer nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Einer der Fahrer muss sich mit seinen gemessenen 167 km/h auf ein Bußgeld von 440 Euro und zwei Monaten Fahrverbot gefasst machen.

Übertrumpft wurden die Verstöße aber durch eine Fahrzeugführer, der insgesamt zweimal die Höchstgeschwindigkeiten auf den Strecken überschritt. Zunächst war der PKW zwischen der Preißnitztalbrücke und der Anschlussstelle Meerane mit 181 km/h unterwegs, obwohl gerade einmal 80 km/h auf der Strecke zugelassen waren. Weiterhin war derselbe PKW mit ganzen 211 km/h unterwegs, wobei nur 100 km/h zwischen den Anschlussstellen Meerane und Glauchau-West zugelassen waren. Somit überschritt der PKW zweimal hintereinander die zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten um über 100 km/h. Laut Bußgesetzkatalog muss der Fahrer nun mit einem Bußgeld von 600 Euro rechnen sowie zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot.