Vollsperrung auf der A13: Mann von LKW erfasst – Zeugen gesucht

Auf der A13 bei Thiendorf wird ein Mann von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt. Autofahrer müssen sich wegen der Vollsperrung auf erhebliche Behinderungen einstellen.

Thiendorf/A13

Auf der Autobahn A13 bei Thiendorf (Landkreis Meißen) kommt es nach einem tödlichen Unfall zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.

Unfallursache noch unklar

Wie die Polizei mitteilte, war ein Mann aus bisher ungeklärten Gründen am Freitagmorgen auf die Fahrbahn der Autobahn getreten. Dort wurde er von einem vorbeifahrenden LKW erfasst.

LKW-Fahrerin erleidet Schock

Der 46-Jährige habe den Zusammenstoß nicht überlebt, hieß es weiter. Die 19-jährige LKW-Fahrerin sei mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht worden.

Lange Sperrung nach tödlichem Unfall

Derzeit ist A13 in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis zum Mittag andauern. Zuvor hatte der MDR über den Vorfall berichtet.

Update der Polizeidirektion Dresden, 9.39 Uhr

Die 19-jährige Fahrerin eines DAF-Sattelzugs war auf der Autobahn in Richtung Berlin unterwegs. Zwischen der Abfahrt Thiendorf und dem Rastplatz Schönfeld erfasste sie gegen 4 Uhr den 46-Jährigen.

Dieser war nach ersten Ermittlungen auf dem Standstreifen unterwegs gewesen und hatte sich kurz vor dem Sattelzug auf die Fahrbahn begeben. Die 19-Jährige kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache und prüft dabei auch, ob suizidale Absichten beim Fußgänger zum Unfall führten.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Wichtiger Hinweis: Hier gibt es Hilfe

BLICK.de berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben - außer Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn ihr selbst depressiv seid und oder Selbstmord-Gedanken haben, kontaktiert bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800 1110111 oder 0800 1110222 erhaltet ihr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Rat und Nothilfe

  • Falls Gefahr eines Suizid besteht: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)

Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige

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