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VW-Chef: "Kein Handlungsbedarf" beim Motorenwerk

Wirtschaft Sachsen-Chef erklärt Auswirkungen der Elektrostrategie auf die Produktion

Der Volkswagen-Konzern will in den kommenden Jahren den Bereich der Elektromobilität deutlich ausbauen. 50 neue zusätzliche Elektro-Modelle sollen bis 2025 konzernweit auf den Markt gebracht, allein unter der Marke Volkswagen eine Million Autos mit Elektroantrieb verkauft werden. Das VW-Werk in Zwickau soll ein wichtiger Produktionsort für E-Autos werden - und wird entsprechend in den kommenden Jahren umgerüstet: Beginnend 2019 sollen hier 1,2 Milliarden Euro in das Werk investiert werden, damit hier ab 2021 jährlich bis zu 330.000 E-Autos vom Band rollen können.

In Chemnitz bleibt erst einmal alles beim Alten

Das VW-Motorenwerk in Chemnitz ist derweil von der "Elektrifizierungsstrategie" des Konzerns noch nicht betroffen, erklärte Ende vergangener Woche Thomas Ulbrich auf einem Symposium zur Zukunft der Mobilität in Zwickau. Ulbrich ist im VW-Konzern Vorstand für "E-Mobilität" sowie seit April dieses Jahres auch Geschäftsführer der Volkswagen Sachsen GmbH, zu der das Chemnitzer Werk gehört. Dieses stellt derzeit bis zu 3.200 Verbrennungsmotoren täglich her. "Wir arbeiten in Chemnitz an neuesten Technologien im Bereich der Benzinverbrennung", so Ulbrich. Diese gewinne derzeit angesichts der Diskussionen um die Dieseltechnologie sogar noch an Bedeutung.

"Von daher sehe ich im Motorenwerk Chemnitz in den nächsten Jahren keinen Handlungsbedarf", äußerte sich Ulbrich in Zwickau. Dies wird wohl auch noch einige Jahre so bleiben. Erklärtes Ziel von Volkswagen ist es derzeit, 25 Prozent der eigenen Autos voll elektrisch fahren zu lassen. Ein deutlich größerer Teil wird also auch im nächsten Jahrzehnt noch mit Verbrennungsmotoren unterwegs sein.



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