Wärmste Phase seit 1881

Umwelt Wetter-Experten ziehen Bilanz für die letzten Jahre

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Foto: Valio84sl/Getty Images/iStockphoto

Dresden. Der Klimawandel wird auch in Sachsen immer spürbarer. Mehr Stürme, örtlicher Starkregen, zu warme Sommer und auch die Spätfröste im April 2017, die auf einen viel zu warmen März folgten.

Expertenrunde in Dresden

Das alles zeigt laut Sächsischem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, dass sich das Klima insgesamt verändert. Sichtbar würden die Auswirkungen sowohl am unmittelbaren als auch am mehrjährigen Witterungsverlauf, so das Fazit einer Expertenrunde, die sich zum Jahrespressegespräch "Wetter trifft auf Klima" in Dresden getroffen hat.

2017 war zu warm

Landesumweltamt und Deutscher Wetterdienst hatten gemeinsam Umweltdaten ausgewertet. Das Jahr 2017 war demnach mit einer Zunahme um 1,3 Grad viel zu warm, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Niederschlag nahm um sieben Prozent zu und die Anzahl der Sonnenstunden um vier Prozent. Diese Veränderungen lägen aber im "normalen Schwankungsbereich".

Anders sieht es bei den Jahreszeiten aus. Seit Sommer 2013 waren durchgehend alle Jahreszeiten wärmer. Zur Zeit erleben wir somit die wärmste Phase seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.