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Waffenfund am Dresdner Hauptbahnhof

Polizei Anklage gegen zwei Hintermänner

Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage gegen zwei 24 und 28 Jahre alte bosnische Männer wegen gewerbs- und bandenmäßiger unerlaubter Einfuhr von Kriegswaffen erhoben.

Die Beschuldigten sollen Mitglieder einer Bande sein, die am 18.02.2019 Waffen, Munition und Kriegswaffen (unter anderem 95 Handgranaten, vier vollautomatische Gewehre, acht halbautomatische Faustfeuerwaffen und Munition verschiedener Kaliber für Kurz- und Langwaffen) nach Deutschland einführen zu wollen. Zusätzlich sollen sie das Fahrzeug, mit dem die Waffen über die deutsch-tschechische Grenze in das Bundesgebiet eingeführt wurden, präpariert, die Waffen dort versteckt und das Fahrzeug im Anschluss an die beiden anderweitig verfolgten Fahrer übergeben haben.

Bereits Ende Juni 2019 hatte die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen die beiden Fahrer des PKW, einen 17-jährigen bosnischen Jugendlichen und einen 29-jährigen bosnischen Mann erhoben.

Die beiden nunmehr angeklagten Beschuldigten gerieten durch Hintergrundermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und des Bundeskriminalamts anlässlich des Ausgangsverfahrens in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Beschuldigten sich durch wiederholten grenzüberschreitenden Transport und gewinnbringenden Weiterverkauf von Waffen Einnahmen verschaffen wollten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Weiterhin haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Waffen zur Vorbereitung eines Terroranschlags eingeführt worden waren.

 

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Einen Termin zur Hauptverhandlung bestimmt das Landgericht Dresden. Die beiden Beschuldigten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.



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