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Waldbrandbekämpfung in Tschechien dauert nach zwei Wochen an

Hrensko. 

Zwei Wochen nach dem Ausbruch ist der Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz an der Grenze zu Sachsen noch nicht endgültig gelöscht. Weiterhin sind rund 1000 Feuerwehrleute aus dem ganzen Land vor Ort, wie ein Sprecher am Samstag mitteilte. Schwierigkeiten bereitet den Einsatzkräften demnach der Wind, der immer wieder versteckte Glutnester entfacht. Insgesamt seien bisher rund 100 Einsatzkräfte verletzt worden - die meisten davon nur leicht.

Das Einsatzgebiet der Feuerwehr umfasst noch rund 400 Hektar. Alles in allem sind auf tschechischer Seite mehr als 1000 Hektar Wald verbrannt. Als problematisch erweist sich unter anderem das schwer zugängliche Gebiet rund um das Prebischtor. Das Felsentor aus Sandstein gilt als Wahrzeichen des Nationalparks nahe der Elbe, der unmittelbar an die Sächsische Schweiz grenzt.

Als wichtige Unterstützung trafen inzwischen wieder zwei große Löschflugzeuge des Typs Canadair CL-415 aus Italien ein, die jeweils mehr als 6000 Liter Wasser aufnehmen können. Die Hilfe erfolgt im Rahmen des "rescEU" genannten Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union. Die Flugzeuge hatten vorübergehend nach Italien zurückkehren müssen, nachdem sich dort die Waldbrandlage zugespitzt hatte.

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