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Was Fußballer tun, um aufzufallen

Angemerkt Eine Frage zum Bundesligastart am letzten Wochenende - ein Kommentar von Wieland Josch

Der Ball im Fußball-Oberhaus rollt seit vergangenem Wochenende wieder und wie immer in den letzten Jahren versammelt man sich, um zu sehen, auf welche Art der bajuwarische Residenzstadtclub es diesmal schafft, die Schale zu behalten. Doch unweigerlich kommt dabei die Frage nach der verdaddelten WM noch einmal auf die Tagesordnung. Der sächsische DFB-Chef hat in diesem Zusammenhang eine nicht unberechtigte Frage aufgeworfen. Er formulierte in etwa, dass viele Spieler mehr Zeit beim Friseur verbringen als auf dem Platz.

Unzweifelhaft rennen derzeit mehr androgyne Kunstprodukte als je zuvor über das heilige Grün. Man stelle sich vor, ein "Bomber" Müller hätte sich damals derart extravagante Frisuren gegönnt. Er wäre vom Platz gelacht worden. Können Sie sich den "Kaiser" mit Irokesenschnitt vorstellen? Oder Peter Briegel mit Mustern an den Schläfen? Kerle wie die hatten solchen Firlefanz nicht nötig, um aufzufallen. Die haben lieber Spiele geackert, an die man sich erinnert.



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