Weiße-Ritter-Babys: Schwäne haben Nachwuchs

Tiere Derzeit sind wieder viele Schwanenbabys zu entdecken

Foto: Maik Bohn

Seit einiger Zeit sind auf Sachsens Gewässern wieder Schwäne mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Auch bei den in Europa weit verbreiteten Höckerschwänen gibt es Nachkommen. Vergleicht man den Bundesdurchschnitt so brüten die weißen Vögel in Sachsen etwas später als im Rest des Landes und bekommen damit auch später ihre Jungen. Meist schlüpfen fünf bis zehn Küken, die von den Eltern-Schwänen aufgezogen werden.

Mit ihnen ist nicht zu spaßen

Schwäne sind Grasfresser und finden in unserer Region gerade saftiges Gras in Massen. Was beachtet werden muss, ist, dass die weißen Ritter, wie Schwäne auch gerne genannt werden, jetzt zur Brutzeit aber auch darüber hinaus nicht ganz ungefährlich sind. Sie verteidigen ihre Jungen und dabei spielt es keine Rolle, ob sich Stockente, Haubentaucher oder fremde Schwäne den Tieren nähern. Mit lautem Zischen, Aufstellen der Flügel und Flügelschlägen verteidigen sie ihre Schwan-Familie.

Vorsicht ist geboten

Und so verhalten sie sich auch gegenüber Menschen. Versucht man den Tieren zu Nahe zu kommen, kann es ungemütlich werden. Besser ist es deshalb, die Tiere nur aus sicherer Distanz zu beobachten und vor allem auch nicht zu füttern. Hunde sollten zudem immer an der Leine geführt werden.