Wohnungsbrand in Dresden: Eine Person verstorben und mehrere verletzt

Blaulicht Brand ist mittlerweile gelöscht

Dresden. 

Dresden. Am gestrigen Mittwoch kam es gegen 16 Uhr auf der Grunaer Straße zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus. Aus unbekannter Ursache ist es in einer Wohnung in der dritten Etage eines Wohnhochhauses zu einem Brand gekommen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Trupps gingen sofort zur Brandbekämpfung in die Brandetage vor. Parallel dazu wurden mehrere Personen aus dem Gebäude vor dem Brandrauch in Sicherheit gebracht. Eine männliche Person wurde aus der Brandwohnung von der Feuerwehr mit schwersten Verletzungen unter Reanimationsbedingungen gerettet. Leider konnte der Notarzt im Anschluss nur noch den Tod feststellen. Die Feuerwehren versorgen derzeit zehn Personen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Aus diese Grund wurde die Alarmstufe MANV 1 (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen.

Der Brand ist mittlerweile gelöscht

Der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst organisieren diese Maßnahme. Ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe ist am Ort, um die Personen wettergeschützt unterzubringen. Der Brand ist mittlerweile gelöscht, jedoch gestalten sich die Restlöscharbeiten schwierig, da die Brandlast in der Wohnung sehr hoch ist. Außerdem müssen zahlreiche Wohnung auf einen etwaigen Eintritt von Rauchgasen überprüft werden.

Alle elf Personen, welche mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst vor Ort betreut worden sind, konnten unverletzt entlassen werden. Deshalb wurde die Rettungsdienstkomponente an der Einsatzstelle zurückgefahren. Auch der Bus der DVB wird nicht mehr benötigt. Bis auf die Wohnungen in der Brandetage sowie die Wohnungen unterhalb der Brandwohnung können alle Wohnungen von den Bewohnern wieder aufgesucht werden. Die Löscharbeiten sind ebenfalls abgeschlossen. Derzeit räumt die Feuerwehr das Brandgut aus der Wohnung und führt außerhalb der Wohnung die Restablöschung durch. Weitere Einsatzkräfte nehmen das Löschwasser auf.