Zoo Leipzig eröffnet "Himalaya"

Masterplan Neues Zuhause für Schneeleoparden und Rote Pandas

Eine der vom Aussterben bedrohtesten Tierarten, der Schneeleopard, findet im Himalaya sein neues Zuhause. Foto: Zoo Leipzig

Leipzig. Der Zoo Leipzig hat sich unter dem Motto "Zoo der Zukunft" die Aufgabe gestellt artgerechte Lebensräume für Tiere zu schaffen und somit für den Arterhalt zu kämpfen. In drei Bauabschnitten entstanden unter dem "Masterplan" seit 2012 unter anderem die Bärenburg, das Gondwanaland und die Kiwara-Kopje. Nun wird am 1. August um 11 Uhr die Hochgebirgslandschaft Himalaya, die sich seit 2016 im Bau befand, eingeweiht. Sie gehört zum dritten Bauabschnitt "Himalaya, Pantanal, Patagonien", der 2018 komplett fertig gestellt werden soll.

Himalaya-Festwoche mit Eröffnungszeremonie und Schulanfängertag

Die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden und Roten Pandas erhalten im "Himalaya" ein nagelneues großes Gehege und haben sich in den vergangenen Wochen bereits einleben dürfen. Mit dem neuen Lebensraum erhofft sich der Zoo, die Zucht der Schneeleoparden voran zu treiben. Zur offiziellen Eröffnungszeremonie am Montag werden Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke, WWF Deutschland-Chef Eberhard Brandes und der Architekt Peter Rasbach das Wort ergreifen. Von 13 bis 18 Uhr werden die Tierpfleger für Fragen zum neuen Gehegekomplex den Besuchern zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Himalaya-Eröffnungswoche gibt es am 5. August, dem Schulanfängertag, außerdem kostenlosen Eintritt für alle neuen Erstklässler.

Nächstes Ziel: Feuerland für Pinguine und Robben

Noch in diesem Jahr wird der vierte Bauabschnitt "Feuerland und Aquarium" bis 2020 begonnen, bis dann im gleichen Jahr die vorerst letzten Pläne mit "Asiatische Inselwelt mit Volieren, Sulawesi, Erweiterungen Okapiwald und Streichelkral (Pongoland)" bis 2022 umgesetzt werden.