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Chemnitz

Schwere Gewitter beenden Frühsommer: Segler geraten am Chiemsee in Seenot

unwetter DLRG muss Hobbyspotler retten

Chiemsee. 

Chiemsee. Schwere Unwetter beenden den Sommer in Südostdeutschland. Nachdem es am Nachmittag bis zu 25 °C in Südostbayern warm gewesen ist, war es mit 11 °C in Westdeutschland spürbar kühler. Diese Gegensätze wurden mit heftigen Unwettern ausgeglichen. Besonders heftig wüteten die Unwetter am Chiemsee. Hier gerieten zahlreiche Segler in Seenot. Sie wurden von den Unwettern überrascht und schafften es nicht mehr ans Ufer. Das DLRG kam zum Einsatz und musste zahlreiche Segler sicher ans Ufer begleiten. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Prien wurden von den Rettungsbooten der Feuerwehr, der DLRG und der Wasserwacht die Besatzungen von Segel- und Elektrobooten, Kajaks und Stand-Up-Boards geborgen. Insgesamt konnten so 22 Personen von 13 Wasserfahrzeugen gerettet und sicher an Land gebracht werden. Hierfür waren neben dem Rettungshubschrauber Christoph 14 über 70 Helfer mit 14 Rettungsbooten im Einsatz. Alle Einsätze verliefen ohne Personen- und größere Sachschäden. Beeindruckend war auch der Aufzug der Unwetterfront. An der Unwetterfront war eine sogenannte Superzelle zu sehen.

Die Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee weist in diesem Zusammenhang drauf hin, dass Rettungsmittel immer einsatzklar sein und rechtzeitig angelegt werden müssen. Ferner müssen die Standorte der Sturmwarnleuchten jedem Wassersportler am Chiemsee bekannt sein und, je nach Wetterlage, beobachtet werden.



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