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Neuer Standort für offenen Vollzug

Justiz Haftgebäude an der JVA übergeben

Der offene Strafvollzug hat in Chemnitz einen neuen Standort. Der bisherige Gebäudekomplex an der Altendorfer Straße musste aufgegeben werden. Stattdessen wurde in den vergangenen Monaten ein neues Haftgebäude an der Justizvollzugsanstalt (JVA) in der Thalheimer Straße errichtet.

Oliver Gaber, Geschäftsführer vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), übergab den Schlüssel am heutigen Freitag stellvertretend für Finanzminister Matthias Haß an Justizminister Sebastian Gemkow und Eike König-Bender, Leiterin der Justizvollzugsanstalt.

Das neue Gebäude für den offenen Vollzug der JVA Chemnitz biete mit seinem räumlichen Zuschnitt und seinen modernen technischen Einrichtungen beste Voraussetzungen für einen sicheren und zugleich effizienten Strafvollzug.

"Die entstehenden Kapazitäten werden auch dafür genutzt, verurteilte Frauen mit ihren Babys gemeinsam unterzubringen", erklärte Justizminister Sebastian Gemkow. Der Neubau ist in drei Bauteile gegliedert und bietet Platz für insgesamt 95 Insassen.

Dabei wurden jeweils baulich getrennte Bereiche für Männer, Frauen, weibliche Jugendliche und Mütter mit Kindern eingerichtet. Die Baumaßnahme umfasste neben der Errichtung des Haftgebäudes auch die Herstellung der Außenanlagen mit Sportanlagen und Freizeitgelände. Die Kosten der von der SIB-Niederlassung Chemnitz betreuten Baumaßnahme betrugen rund 9,1 Millionen Euro.



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