Bei Parkinson gibt es leider nie ein glückliches Ende

April/Vogtland Mandy Müller hat einen Orden verdient

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Mandy Müller aus Altmannsgrün hat ihren Opa Klaus liebevoll gepflegt. Foto: Karsten Repert/Archiv

Altmannsgrün. Bei Parkinson gibt es nie ein Happy End. Genau deshalb gehört Mandy Müller zu den Menschen 2017. Die junge Frau hat unglaublich viel Zeit geopfert. Damit es dem Opi trotzdem gut geht. Klaus Müller hat Parkinson.

Diese Krankheit ist schrecklich. Ohne fremde Hilfe kann der frühere Elektriker nicht mehr leben. Wäre Mandy nicht gewesen, der Lebensabend von Klaus Müller (73 Jahre) hätte viel früher im Pflegeheim begonnen. Mandy und ihre Großfamilie haben sich zusammen mit professionellen Pflegkräften reingeteilt. Jeden Tag bekam Klaus Müller seine Tabletten.

Neben der Arbeit noch Haus und Hof bewirtschaften

Physiotherapeutische Behandlungen, ergotherapeutische Übungen. All das ging zu Hause, weil Mandy die Fäden in der Hand gehalten hat. Oma Monika ist ihrer Familie unglaublich dankbar. Denn die Enkelin hat neben ihrer Arbeit auch noch Haus und Hof zu bewirtschaften.

Dass ein so junger Mensch solch ein Verantwortungsgefühl entwickelt, das ist außergewöhnlich. Opa Klaus lebt nun im Pflegeheim. Aber Oma Monika ist ihrer Familie unglaublich dankbar, dass der geliebte Mann noch so lange zu Hause bleiben konnte.

Mandy Müller - die Krankenschwester aus Altmannsgrün - sie feiert Silvester 2017 gerade einmal ihren 25. Geburtstag. Und hat als "Heldin des Alltags" bereits jetzt schon einen Orden verdient.



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