An diesem Wochenende wurde die erste Runde im „Wernesgrüner Sachsenpokal“ ausgespielt. In dieser duellierten sich unter anderem auch der FC Blau-Weiß Leipzig und der SV Naunhof 1920. Im heimischen „Stadion der Freundschaft“ setzte sich der Stadtliga- überraschend gegen den Landesklasse-Vertreter mit 3:1 durch. Damit steht fest, wo der Chemnitzer FC in der zweiten Runde antreten muss: Es geht für den Rekordsachsenpokalsieger in die Messestadt. Aber an besagtem Wochenende soll dieser ebenso ein Testspiel tief im Westen der Republik absolvieren.
Erst nach Leipzig & dann weiter nach Oberhausen?!
Wie BLICK erfuhr möchten die Himmelblauen die Zweitrundenpartie bereits am Freitag, dem 05. September, bestreiten – und hat entsprechend einen Antrag beim „Sächsischen Fussballverband“ (SFV) eingereicht. Da das „Stadion der Freundschaft“ in Leipzig-Kleinzschocher über kein Flutlicht verfügt, soll der Anpfiff schon um 16 Uhr erfolgen. Sofern der SFV diesbezüglich sowie aus sicherheitsrelevanten Gründen grünes Licht gibt, steht dem Testspiel einen Tag später beim SC Rot-Weiß Oberhausen nichts im Weg. Im Rahmen der Initiative „Aufstiegsreform 2025“ soll dieser freundschaftliche Vergleich um 14 Uhr im „Stadion Niederrhein“ stattfinden. Am 18. Februar 2012 trat der CFC letztmalig in Oberhausen an und spielte vor 2.680 Zuschauern 2:2. Tüting und Fink trafen.
RWO-Boss Uhlig: „Regelung sportlich unfair & wirtschaftlich nicht zu verantworten.“
Der Traditionsverein aus der Regionalliga-West hatte sich im Mai der Initiative angeschlossen. Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWO, betont: „Die aktuelle Aufstiegsregelung ist nicht nur sportlich unfair, sondern auch wirtschaftlich kaum zu verantworten. Wenn Meister einer Liga keine garantierte Perspektive auf den Aufstieg haben, ist das ein Schlag gegen den sportlichen Wettbewerb. Wir unterstützen die Initiative, weil sie für einen echten Systemwechsel steht – hin zu mehr Gerechtigkeit und Planbarkeit für alle Klubs. Der Fußball braucht wieder Regeln, die dem Leistungsprinzip gerecht werden.“
Zwei Heimspiele gegen zwei Aufsteiger
Vor dem ersten September-Wochenende hat der Chemnitzer FC erst einmal noch zwei Heimspiele in der Regionalliga-Nordost zu bestreiten. Als erstes gastiert die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg im „eins-Stadion - An der Gellertstraße“, eine Woche später kommt der BFC Preußen. „Zwei Aufsteiger, zwei Heimspiele – das ist unsere Chance, den Schwung mitzunehmen und gemeinsam weiter Punkte zu sammeln“, formuliert CFC-Sportdirektor Chris Löwe. Für beide Heimspiele haben sich die Himmelblauen das Ziel 5.000 plus X Zuschauer gesetzt.




