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  1. Sport
  2. Mainz befreit sich und gibt Rote Laterne an Heidenheim ab

Mainz befreit sich und gibt Rote Laterne an Heidenheim ab

Mainz gelingt unter Urs Fischer der erste Sieg. Am Ende müssen die Rheinhessen noch zittern. Heidenheim ist nun Tabellen-Schlusslicht.

13.01.2026, 22:27 Uhr
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    Mainz befreit sich und gibt Rote Laterne an Heidenheim ab - Silvan Widmer ließ Mainz jubeln.
    Silvan Widmer ließ Mainz jubeln. Foto: Torsten Silz/dpa
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    Mainz befreit sich und gibt Rote Laterne an Heidenheim ab - Das Mainzer Stadion war nur spärlich besetzt.
    Das Mainzer Stadion war nur spärlich besetzt. Foto: Torsten Silz/dpa
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    Mainz befreit sich und gibt Rote Laterne an Heidenheim ab - Mikkel kaufmann schießt am Mainzer Tor vorbei.
    Mikkel kaufmann schießt am Mainzer Tor vorbei. Foto: Torsten Silz/dpa
Mainz

Der 1. FSV Mainz 05 hat mit dem ersten Bundesliga-Sieg unter Urs Fischer im Kellerduell zum Hinrunden-Abschluss die Rote Laterne an den 1. FC Heidenheim abgegeben. Das 2:1 (1:0) war der erste Heimspielerfolg der Rheinhessen seit Februar 2025 und der erste Dreier nach zuletzt zwölf Partien ohne Sieg. 

Silvan Widmer (30. Minute) und Nadiem Amiri (48.) schossen für die Gastgeber vor 24.500 Zuschauern in der Mewa Arena die Tore. Stefan Schimmer (60.) traf für die Gäste. Mainz schloss nach Punkten (12) zu Heidenheim und dem FC St. Pauli, der zwei Spiele weniger hat, auf. Dank der besseren Tordifferenz beendet Mainz die Hinrunde mindestens als Tabellen-17. Heidenheim ist Letzter.

Fischer musste kurzfristig auf den erkrankten Stürmer Benedikt Hollerbach verzichten. Für ihn rückte Armindo Sieb in die Startelf. Trainerkollege Frank Schmidt änderte seine Elf nach dem 2:2 gegen Köln auf zwei Positionen. Benedikt Gimber und Mikkel Kaufmann spielen anstelle von Tim Siersleben und Sirlord Conteh, der aufgrund der Belastungssteuerung nur auf der Bank saß. 

Nach Gäste-Offensive Mainzer-Führung

Anfangs übernahmen die Gäste die Regie, Mainz zog sich in der spärlich besetzten Mewa Arena weit zurück und überließ Heidenheim den Ball. Strafraumszenen waren Mangelware. Erstmals gefährlich auf das Tor schoss Nikolas Veratschnig (8.), der später mit einer Muskelverletzung vom Platz musste. Kaufmann (11.) schoss am Mainzer Tor vorbei. 

Im Laufe der Halbzeit neutralisierten sich beide Teams. Die wenigen Abschlüsse waren ungefährlich, die Zuspiele im Strafraum zu unpräzise. Marvin Pieringer (26.) und Gimber (28.) scheiterten an Daniel Batz im Mainzer Tor. Aus dem Nichts fiel dann der Treffer für die Gastgeber. Ramaj spielte einen Pass nach einer Rückgabe genau in den Fuß von Jae-Sung Lee, der direkt auf den freien Widmer im Strafraum flankte. Gegen die Direktabnahme des Schweizers war Ramaj machtlos. Philip Tietz (37.) vergab das mögliche 2:0. 

Joker Schimmer macht es spannend

Nach Wiederanpfiff erwischte Mainz einen Traumstart. Amiri vollendete einen schönen Doppelpass mit Tietz zur Vorentscheidung. Zwei Minuten später parierte Ramaj den Schuss des Nationalspielers reflexartig. Die Hausherren blieben am Drücker und ließen Heidenheim nicht ins Spiel kommen. Ein Konter machte das Spiel wieder spannend. Schimmer traf nur 85 Sekunden nach seiner Einwechslung zum Anschluss für die Gäste. 

Danach verlor Mainz komplett den Faden, agierte ängstlich und überließ den immer stärker werdenden Heidenheimern den Ball. Die drückten vehement auf den nächsten Treffer. Die Hausherren reagierten nur noch, kamen kaum noch punktuell gefährlich vor das Gästetor. Und sie hatten noch einmal Glück, als Arijon Ibrahimovic (85.) mit einem abgefälschten Schuss nur die Lattenunterkante traf.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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