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  1. Sport
  2. Nach Ermittlungen: FIFA streicht Schiedsrichter von WM-Liste

Nach Ermittlungen: FIFA streicht Schiedsrichter von WM-Liste

Der niederländische Schiedsrichter Rob Dieperink muss auf WM-Einsätze verzichten. Der Fußball-Weltverband nimmt die Nominierung zurück. Was dahintersteckt.

Von dpa
16.05.2026, 13:52 Uhr
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    Nach Ermittlungen: FIFA streicht Schiedsrichter von WM-Liste - Keine WM für Schiedsrichter Rob Dieperink. (Archivbild)
    Keine WM für Schiedsrichter Rob Dieperink. (Archivbild) Bild: Maurice Van Steen/ANP/dpa
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    Nach Ermittlungen: FIFA streicht Schiedsrichter von WM-Liste - Die FIFA streicht einen als Video-Referee für die WM nominierten Niederländer von der Schiedsrichter-Liste. (Archivbild)
    Die FIFA streicht einen als Video-Referee für die WM nominierten Niederländer von der Schiedsrichter-Liste. (Archivbild) Bild: Ennio Leanza/epa/dpa
Amsterdam

Der Weltverband FIFA hat den niederländischen Schiedsrichter Rob Dieperink trotz eingestellter Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuelle Nötigung von der Liste der Offiziellen für die Fußball-WM gestrichen. "Die FIFA bestätigt, dass Rob Dieperink von der Liste der Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft gestrichen wurde", teilte der Verband auf dpa-Anfrage ohne weitere offizielle Begründung mit. 

Zuvor hatten die "The Athletic" und "De Telegraaf" darüber berichtet. Der 38-Jährige sollte bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko als Video-Referee eingesetzt werden.

Den Berichten zufolge war Dieperink die sexuelle Nötigung eines Minderjährigen in London vorgeworfen und der Niederländer festgenommen worden. Die anschließenden polizeilichen Ermittlungen, bei denen auch Videomaterial gesichtet wurde, seien den Berichten zufolge aber aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. 

Dieperink bedauert WM-Aus und beteuert Unschuld

Wie die niederländische Zeitung "De Telegraaf" berichtete, sei Dieperink enttäuscht über seine WM-Ausbootung. "Es macht mich sehr traurig, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde", wird der Referee zitiert. Er habe nach eigener Aussage vollumfänglich mit der Polizei kooperiert sowie die FIFA, die Europäischen Fußball-Union (UEFA) und den Niederländischen Fußball-Verband (KNVB) informiert. 

"Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich vom KNVB erhalten habe, sowie für die Art und Weise, wie dieser mit dem Fall umgegangen ist", erklärte Dieperink. Es sei bedauerlich, dass die FIFA beschlossen habe, ihn nicht für die WM zu nominieren. 

Vonseiten des KNVB hieß es, "auf Grundlage der verfügbaren Informationen sehen wir keinen Grund, ihn nicht in der niederländischen Liga einzusetzen". Dennoch soll Dieperink an diesem Wochenende in der Eredivisie nicht zum Einsatz kommen. Laut einem KNVB-Sprecher geschehe dies "angesichts der Berichterstattung und der Auswirkungen auf Rob in seinem eigenen Interesse und im Interesse des Spiels". Laut "De Telegraaf" war der 38-Jährige als VAR für das Spiel NEC Nijmegen gegen Go Ahead Eagles Deventer an diesem Sonntag vorgesehen.

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Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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