Am 20. Mai heißt es in Chemnitz: Museumsnacht

Vorschau Kreative des Sonnenbergs als besonderes Angebot

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Das SMAC in Chemnitz. Foto: bl

Dass sich der Reiz der Chemnitzer Museumsnacht erschöpfen könnte, möchte eigentlich nicht glauben, wer schon einmal eine erlebt hat. Doch die Besucherzahlen lassen ein klein wenig darauf schließen: Wuchsen sie in den ersten neun Jahren nach der ersten Auflage im Jahr 2000 beinahe stetig von 3.316 auf einen Rekordwert von beinahe 13.000 im Jahr 2008 an, schwankten die Zahlen in den darauffolgenden Jahren beträchtlich.

Chemnitz hofft auf mehr Besucher

500 im Jahr 2009, 11.200 im Jahr 2012, im Folgejahr nur gut 7.000, dann 2015 wieder über 10.500. Im vergangenen Jahr zählte der Kulturbetrieb knapp 8.000 Gäste und so könnte in diesem Jahr wieder eine Steigerung fällig sein, wenn am 20. Mai zur insgesamt 18. Museumsnacht gerufen wird.

Szeneviertel Sonnenberg zeigt sich von seiner besten Seite

Für besonderen Ansturm sorgte in der Vergangenheit oft genug das "Besondere Angebot", das die Veranstalter neben Museen und Galerien ins Programm nehmen: Dabei rückt in diesem Jahr der untere Sonnenberg in den Fokus. Teil der Museumsnacht ist der Stadtteil schon länger, insbesondere mit dem "Fenster in die Erdgeschichte" des Museums für Naturkunde, das auch in diesem Jahr geöffnet wird.

Zusätzlich werden am 20. Mai zahlreiche Akteure des "südlichen Sonnenbergs" - also dem Teil zwischen Augustusburger Straße und Zietenstraße - als besonderes Angebot integriert. Stadtteilgestaltende Akteure wie die Kneipe "Lokomov", der Club "Nikola Tesla", die freie "Komplex-Bühne", die Kulturkneipe "KaffeeSatz" oder der Gemeinschaftsgarten "Zietenaugust" steuern dann ihre Kreativität zum Programm der Museumsnacht bei.

Suchen und Finden heißt es im Tietz

Ein besonderes Thema wählt darüber hinaus auch das Kulturkaufhaus Tietz: Hier widmet man sich dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages, an dessen Vorabend die Museumsnacht stattfindet: "Spurensuche. Mut zur Verantwortung" lautet diese - die Einrichtungen des Hauses stimmen ihre Programme darauf ab und lassen die Gäste suchen und finden.