"Der Graf von Luxemburg" zum letzten Mal in Chemnitz

Operette Am 28. Mai im Opernhaus

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"Der Graf von Luxemburg" besingt am Sonntag zum letzten Mal Pariser Flair. Foto: Theater /Wuschanski

Chemnitz. Bei der Uraufführung am 12. November 1909 wurde "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehár vom Publikum mit stürmischem Beifall aufgenommen. Zum letzten Mal gibt es am Sonntag, dem 28. Mai um 18 Uhr, im Opernhaus der Stadt die Möglichkeit, die neue Chemnitzer Inszenierung des Stücks zu erleben.

Die Besucher begeben sich dabei in die Zeit des Karnevals im Pariser Flair. Mitten im Zentrum des Rauschs und Trubels setzt die Operette ein. Verschwendungslust hat den Grafen von Luxemburg, gespielt von Reto Rosin, alles gekostet - sein gesamtes Vermögen ist verspielt. Da kommt ein zwar unmoralisches, aber umso lukrativeres Angebot gerade recht:

Damit Fürst Basil Basilowitsch, zu erleben in Matthias Winter, seine liebreizende, doch nicht ganz standesgemäße Sängerin Angèle Didier, gespielt von Elvira Hasanagic, heiraten kann, soll der Graf eine Scheinehe auf drei Monate mit besagter Dame eingehen, um ihr den nötigen Titel zu verschaffen - natürlich gegen ein gewisses Entgelt und die Bedingung, Angèle nie kennen zu lernen.

Gesagt, getan: Die Ehe wird geschlossen, ohne dass sich die beiden sehen - kein Blick, kein Kuss, doch die Ahnung von einer liebenswerten Person jenseits der Trennwand entsteht.