Er verkaufte seine Seele an den Teufel...

Neuinszenierung Premiere von Goethes´ "Faust I" bereits ausverkauft

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Raum und Zeit werden außer Kraft gesetzt - in Faust I im Chemnitzer Schauspielhaus.Foto: Theater/Wuschanski

Die Geschichte erschien 1808 und ist in ihren Fragen doch noch immer aktuell: Wie können und wollen wir leben? Wo sind die Grenzen des Möglichen? Was ist das große Ziel im Leben? Fragen, die sich auch Dr. Heinrich Faust in Goethes Klassiker stellt. Als er auf den Teufel Mephisto trifft, geht er mit ihm eine folgenreiche Wette ein: Er gibt sein Leben, wenn Mephisto es schafft, ihm den einen höchsten Augenblick zu bescheren.

Zwei weitere Vorstellungen in Chemnitz

Eine Neuinszenierung von Faust feiert am morgigen 6. Mai um 19.30 Uhr im Schauspielhaus Chemnitz Premiere. Die ist zwar bereits ausverkauft, Karten sind aber noch für Folgevorstellungen am 11. und 18. Mai, jeweils 19.30 Uhr, zu haben.

Schauspieldirektor Carsten Knödler wird Goethes erschienen Faust I "mit den Mitteln des Schauspiels und des Tanzes auf den Kopf stellen und die Wissenschaftsgläubigkeit und Gültigkeit von Rationalität und Vernunft hinterfragen", so die Theater Chemnitz. Er spüre dabei archaischen und zugleich ganz konkreten Fragen nach: Wie viel Faust steckt in jedem von uns? In die Rolle des Wissenschaftlers schlüpft Philipp Otto, Mephisto wird gespielt von Dirk Glodde.