Liebesgrüße aus dem Nahen Osten

Oper Der Barbier von Bagdad im Zwickauer Malsaal

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Eine Szene aus dem Stück. Foto: Theater/Peter Awtukowitsch

Zwickau. Der Franz-Liszt-Schüler Peter Cornelius machte sich vor allem als Liedkomponist einen Namen. Seine romantische Musiksprache zeugt dabei von großer Empfindsamkeit, ohne überladen und pathetisch zu wirken.

Zu seiner ersten Oper "Der Barbier von Bagdad" verfasste er das Libretto selbst. Dazu griff er auf die Geschichte des Schneiders aus der arabischen Märchensammlung 1001 Nacht zurück. Am 7. April ist die Komische Oper, 19.30 Uhr, im Zwickauer Malsaal zu sehen.

Eine Liebesgeschichte aus dem Orient

Das Publikum erlebt, wie Nureddin, der sich in Margiana verliebt und sich jedoch chancenlos wähnt. Margiana wiederum hat ebenfalls an Nureddin Gefallen gefunden und schickt ihre Tante Bostana los, ein Stelldichein zu organisieren.

Vom besten Barbier der Stadt optisch und strategisch auf das Treffen vorbereitet, macht sich Nureddin auf ins Haus der Geliebten. Als deren nichtsahnende Vater eintrifft, muss Nureddin sich schnell verstecken und auf das Beste hoffen.

In Zusammenarbeit mit Flüchtlingen und Migranten

Die Erzählung aus dem Nahen Osten wurde in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen und Migranten inszeniert und die Klavierbegleitung durch Instrumente des dortigen Kulturraums erweitert, um einander beim Geschichtenerzählen und Musizieren besser kennenzulernen.

Geeignet ist das Stück ab einem Alter von 14 Jahren. Die Spieldauer beträgt etwa zwei Stunden und wird durch eine kurze Pause unterbrochen. Im Stück wirken Migranten und Flüchtlinge aus der Region Plauen und Zwickau mit. Die musikalische Leitung hat Maxim Böckelmann über. Die Regie führt Jürgen Pöckel und für die Bühne und die Kostüme zeichnet Sabine Pommerening verantwortlich.