Parksommer: Folk-Musik und Women's Night

Konzerte Ein Herr und zwei Damen auf der Parksommerbühne

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Stina Mari steht am Sonntag auf der Women's Night-Bühne. Foto: C³GmbH

Stilistisch irgendwo zwischen Folk, Alternative, Pop und Country angesiedelt, stets abwechslungsreich, unterhaltsam und mit einem Lächeln präsentiert - das verspricht der Singer und Songwriter Martin Seidel aus Dresden, der am 22. Juli ab 20 Uhr auf der Chemnitzer Parksommerbühne steht.

Seit 1994 ist Seidel in verschiedensten Bands aktiv und legt mit "Comin' Home" sein erstes Soloalbum vor. Dieses enthält neben neuen, aktuellen Kompositionen auch alte, fast vergessene Lieder und der Albumtitel kann durchaus programmatisch verstanden werden, sagt er. Nach einer langen Reise durch die unterschiedlichsten Genres und Besetzungsformen besinne sich Martin Seidel auf seine Stärken und "komme nach Hause", um mit "Comin' Home" ein neues Kapitel seiner Künstlerbiografie aufzuschlagen.

Eine Nacht nur für die Frauen

Die Women's Night am Sonntag wird gleich durch zwei Frauen gestaltet. Susann Grossmann hat seit 2009 vier EPs veröffentlicht. "'A New Beginning' 2009 und 'Black & White' 2012 waren die ersten 'paar Schuhe' mit denen ich meinen Weg ins Songwriting gegangen bin und noch sehr auf der Suche war", erzählt sie.

"Kartenhaus" 2014 und "lost & found" 2015 sind nun die ersten beiden Releases mit ihrer festen Band und das Ergebnis von vier unterschiedlichen Charakteren und unterschiedlichen kreativen Köpfen. "Ich bin glücklich über diese Weiterentwicklung und wie alles fließt und ineinander greift", so Susann Grossmann.

Deutschen Soul mit Fernweh präsentiert hingegen Stina Mari. Sie will die "perfekte Kombination aus Texten mit Tiefgang und einer "Stimme aus Samt" zu Gehör bringen. Ihre Debüt-EP "Wohin" wandere musikalisch zwischen verschiedenen Stilrichtungen, bediene sich mal der reichen Vielfalt amerikanischer Folkmusik, um über die Sehnsucht nach Meer auch in Gewässern der modernen Popmusik zu landen, wie sie sagt.