"Turandot" war Kassenschlager

Kultur Chemnitzer Theater 12.000 Zuschauer mehr als in der vorherigen Spielzeit

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Das Stück "Turandot" war in der letzten Spielzeit besonders gefragt. Foto: Theater Chemnitz/Wuschanski

Ganze drei Mal schaute sich Jana Schubert die Chemnitzer Inszenierung der Puccini-Oper "Turandot" in diesem Jahr an. "Die Musik, die Darsteller, es war einfach ein Kunstwerk", schwärmt die 36-Jährige und gibt damit den Trend der letzte Woche zu Ende gegangenen Spielzeit der Städtischen Theater wieder. 12.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr zählt das Kulturunternehmen und "Turandot" sei daran nicht ganz unschuldig. Seit der Premiere im vergangenen September sei jede Veranstaltung ausverkauft gewesen.

In dem Stück geht es um die Prinzessin Turandot, die nur dem Mann ein Eheversprechen gibt, der es vermag, drei Rätsel zu lösen - sonst droht der Tod. Mit diesem radikalen Vorgehen will die schöne chinesische Prinzessin den Tod ihrer Ahnin rächen, die einst Selbstmord beging, um dem männlichen Joch zu entfliehen.

Die Chemnitzer Fassung stammt von Hinrich Horstkotte, der in der Stadt bereits sein Können mit Inszenierungen von Verdis "Maskenball" und Mozarts "Idomeneo" im Opernhaus sowie "Don Giovanni" als Figurentheaterproduktion unter Beweis stellte. Auch in der neuen Spielzeit soll "Turandot" gezeigt werden, zum Beispiel am 22. Oktober. Neben der Puccini-Oper seien laut Theater auch "Rinaldo", "Faust" und "Ein Sommernachtstraum" zu Verkaufsschlagern geworden.

Der offizielle Start in die neue Spielzeit der Städtischen Theater Chemnitz findet am 8. September um 19 Uhr mit einem Open-Air-Konzert der Philharmonie auf dem Theaterplatz statt. Die große Spielzeiteröffnungs-Gala beginnt am 9. September um 19.39 Uhr im Schauspielhaus. Und die erste Premiere gibt es am 16. September mit dem Musical "Hochzeit mit Hindernissen" im Opernhaus zu erleben.



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