blick.de - News, Events und Lifestyle
Spiele
E-Paper
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Leserreporter
    • Ab auf die Piste!
      Neu
    • Fasching
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Verbrauchertipps
  2. Ausbildung & Karriere
  3. Leistungsdruck im Job: Wie wir lernen, damit umzugehen

Leistungsdruck im Job: Wie wir lernen, damit umzugehen

Wir brauchen das jetzt schnell - und perfekt! Viele Berufstätige empfinden im Job großen Druck, ständig "abliefern" zu müssen. Auf Dauer kann das krank machen. Wie können Gegenmittel aussehen?

07.01.2026, 00:05 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
  • 1/2
    Leistungsdruck im Job: Wie wir lernen, damit umzugehen - Der Kunde will das eine, der Chef etwas ganz anderes: Das Gefühl, unterschiedliche Erwartungen im Job erfüllen zu müssen, kann Leistungsdruck verstärken.
    Der Kunde will das eine, der Chef etwas ganz anderes: Das Gefühl, unterschiedliche Erwartungen im Job erfüllen zu müssen, kann Leistungsdruck verstärken. Foto: Christian Charisius/dpa/dpa-tmn
  • 2/2
    Leistungsdruck im Job: Wie wir lernen, damit umzugehen - Auch Führungskräfte können dazu beitragen, dass es im Unternehmen einen bewussten Umgang mit dem Thema Leistungsdruck gibt.
    Auch Führungskräfte können dazu beitragen, dass es im Unternehmen einen bewussten Umgang mit dem Thema Leistungsdruck gibt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Konstanz/Potsdam

Hohe Erwartungen von außen, der eigene Perfektionismus oder die ständige Erreichbarkeit im digitalen Arbeitsalltag: Leistungsdruck ist für viele Berufstätige ein ständiger Begleiter. Auf lange Sicht kann das gesundheitliche Folgen haben - und bis zum Burn-out führen. Was können wir tun, damit es nicht so weit kommt? Experten geben Antworten auf wichtige Fragen.

Was ist Leistungsdruck und wie entsteht er? 

Von Leistungsdruck spricht man, wenn Beschäftigte "gute Arbeit beziehungsweise akzeptable Arbeitsqualität in begrenzter Zeit bei gegebener Arbeitsmenge" leisten müssen, so eine Definition der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua).

Herausfordernd sei dabei oft, dass Beschäftigte das Gefühl haben, unterschiedliche - teils auch widersprüchliche - Erwartungen erfüllen zu müssen, sei es von Vorgesetzten, Klienten oder Patientinnen. Viele empfinden zudem Druck, ihre Arbeit fehlerfrei zu machen, richtige Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für ihre Arbeitsergebnisse zu tragen und ihre Tätigkeiten fachlich kompetent und gleichzeitig effektiv auszuüben.

Wichtig sei, zwischen subjektivem und objektivem Leistungsdruck zu unterscheiden, sagt der Arbeitspsychologe Sebastian Jakobi. "Ich muss die oder der Beste sein" oder "Ich darf keine Fehler machen": Wer so denkt, verspürt subjektiven Leistungsdruck. Während der Antreiber bei subjektivem Leistungsdruck in einem selbst liegt, liege objektiv Leistungsdruck vor, wenn zum Beispiel durch Personalmangel viele Aufgaben auf einem lasten.

"Äußere Antreiber können neben Personalmangel und Arbeitsmenge auch Termindruck oder die Konkurrenz sein", sagt Emma Erhard, Psychologin bei IFBG, einer Ausgründung der Universitäten Konstanz und Karlsruhe (KIT). 

Oft liegt aber auch eine Kombination von internen und externen Auslösern für Leistungsdruck vor. Glaubenssätze wie "Sei perfekt", "Mach es allen recht" oder "Sei stark" könnten den äußeren Leistungsdruck zusätzlich verstärken. "Sie wirken oft unbewusst und sorgen dafür, dass wir uns selbst immer wieder antreiben, auch wenn wir längst erschöpft sind", so Erhard.

Wie wirkt sich chronischer Leistungsdruck auf die Gesundheit aus?

Problematisch wird Leistungsdruck Emma Erhard zufolge dann, wenn Stress zum Dauerzustand wird und Erholung kaum noch gelingt. In dem Fall liege chronischer Stress vor. Das kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. "Psychisch zeigt er sich oft in Erschöpfung, Schlafstörungen, Gereiztheit oder sozialem Rückzug", so die Psychologin. 

Auch ständiges Grübeln oder Angststörungen sind laut Jakobi möglich. Körperlich kann es beispielsweise zu Verspannungen, Magenproblemen oder einem geschwächten Immunsystem kommen. "Eine weitere mögliche Folge von dauerhaftem Leistungsdruck ist ein Burn-out", so Jakobi. All dies führt häufig zu eingeschränkter Leistungsfähigkeit.

Sind Menschen im Beruf heute weniger belastbar? 

Ein Chatbot verfasst E-Mails-Entwürfe, ein Algorithmus analysiert Daten: Wird Arbeit durch die Verbreitung technischer Unterstützung nicht eigentlich weniger und einfacher? Warum scheinen trotzdem mehr Menschen sie als belastend zu empfinden als früher?

Menschen seien nie grundsätzlich belastbarer gewesen, wie Erhard sagt. Aber die Arbeitsbedingungen haben sich verändert und verändern sich kontinuierlich. Heute arbeiten der Expertin zufolge viele unter permanentem Veränderungsdruck und ständiger digitaler Erreichbarkeit. 

"Gleichzeitig sprechen wir offener über mentale Gesundheit, was den Eindruck erwecken kann, dass Belastungen zugenommen hätten", so die Psychologin. Dabei seien sie vielleicht einfach sichtbarer geworden.

Welche Strategien helfen, um besser mit Leistungsdruck umzugehen?

"Hilfreich kann sein, Resilienz, also eine psychische Widerstandsfähigkeit, aufzubauen", sagt Jakobi. Dazu gehöre, sich selbst realistische Ziele zu setzen. Aber auch Selbstfürsorge in Form von Achtsamkeitstraining sowie Entspannungstechniken wie etwa Meditation seien wichtig.

"Ein guter Start ist der Realitätscheck", so Erhard. Welche Erwartungen sind tatsächlich da und von welchen glaube ich nur, dass andere sie an mich stellen? Oft gebe es eine Diskrepanz zwischen expliziten und impliziten Erwartungen. "Wenn wir diese auflösen, fällt viel Druck ab", sagt die Psychologin. 

Zusätzlich könne es helfen, die eigenen Glaubenssätze zu prüfen. Muss wirklich alles perfekt sein, oder reichen manchmal vielleicht auch 80 Prozent aus?

Darüber hinaus empfiehlt Arbeitspsychologe Sebastian Jakobi: "Man sollte sich der eigenen Grenzen bewusst sein und Neinsagen lernen, wenn es einem zu viel wird." Nicht zuletzt gehe es auch darum, Aufgaben zu priorisieren. Das funktioniert am besten, indem man sich täglich eine To-do-Liste anlegt und darauf die Dinge, die am wichtigsten sind, ganz oben notiert.

Hilfreich ist zu wissen, "was einem persönlich hilft, um sich zu entspannen und zu regenerieren", so Emma Erhard. Da dies sehr individuell ist, lohne es sich, ein eigenes Repertoire an wirksamen Erholungsstrategien aufzubauen.

Welche Rolle haben Führungskräften und Unternehmen?

"Führungskräfte können entscheidend dazu beitragen, dass in ihrem Team Leistungsdruck abgefedert wird", sagt Arbeitspsychologe Jakobi. Dazu gehöre etwa, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen und regelmäßig Pausen machen und auf Work-Life-Balance achten. Auch sollten Führungskräfte den Team-Mitgliedern realistische Ziele setzen und für eine klare Kommunikation sorgen.

Angebote im Unternehmen - etwa Stressmanagement-Workshops oder Resilienz- oder Achtsamkeitstrainings - können ebenfalls zu einem gesunden Umgang mit erlebtem Leistungsdruck beitragen. "Entscheidend ist dabei stets eine vorherige Bedarfserhebung, um zu verstehen, wie es den Beschäftigten wirklich geht und welche Maßnahmen sinnvoll sind", so Erhard.

Und: Wer selbst merkt, dass der Druck dauerhaft zu hoch ist und das Gefühl hat, damit nicht mehr alleine zurechtzukommen, darf und sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. "Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck von Selbstfürsorge", so Erhard.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Betrieb am BER läuft wieder - Verspätungen und Ausfälle - Aufgrund der Witterungen dauert das Enteisen der Maschinen derzeit noch deutlich länger als sonst.
    Hauptstadtflughafen

    Betrieb am BER läuft wieder - Verspätungen und Ausfälle

  • Entstehung von Moral: Wie gehen Kinder mit Bestechung um - Ein 500-Euro-Schein wechselt den Besitzer (Illustration)
    Psychologie der Korruption

    Entstehung von Moral: Wie gehen Kinder mit Bestechung um

  • Gewalt in der Beziehung - wie Täter Opfer manipulieren - Frauen, die in gewaltvollen Beziehungen leben, tun sich oft schwer, den Partner zu verlassen - vor allem aufgrund von emotionaler Abhängigkeit. (Symbolbild)
    Kriminalität

    Gewalt in der Beziehung - wie Täter Opfer manipulieren

  • EU-Chefdiplomatin: Russland gewinnt nicht - EU kann fordern - "Große Enttäuschungen entstehen aus großen Erwartungen. Deshalb halte ich die Erwartungen niedrig", sagte die EU-Chefdiplomatin mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz. (Archivbild)
    Ukraine-Krieg

    EU-Chefdiplomatin: Russland gewinnt nicht - EU kann fordern

  • Nie Sport gemacht: Ist es sinnvoll, schwanger zu starten? - Ob Yoga, Pilates oder Wassergymnastik: Es gibt zahlreiche Sportkurse speziell für Schwangere.
    Bewegung

    Nie Sport gemacht: Ist es sinnvoll, schwanger zu starten?

  • Karlsruhe
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Erzgebirge

    Großbrand im Erzgebirge: Wohnhaus steht seit Mitternacht in Flammen
  • 2.Dresden

    Frontal-Crash: Eine Person in Lebensgefahr und fünf Schwerverletzte
  • 3.Chemnitz

    Himmelblaue Legenden sterben nie: Das machen die größten Spieler des FCK und CFC heute

Prospekte & Magazine

Auch interessant


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo